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Mentale Stärke oder physische Fitness – worauf kommt es an?

vor 5 Stunden
5 Min. Lesezeit

Mein Name ist Manuela Beck von Mabalance – Business in Motion. Als Bewegungs- und Outdoor-Protagonistin zeige ich die Verbundenheit von Gesundheit (inklusive mentaler Stärke) und Extrem-Wandern auf: privat und beruflich im Firmen-Wandercoaching.



Mentale und körperliche Fitness


Bewegung ist die beste Medizin und Burnout-Prävention: BECK 😉to Basic. Draußen im Einklang mit der Natur merken wir, nehmen wir wahr, was das Wichtigste ist: unsere Gesundheit. Es geht ums „Gehen“. Nicht, damit wir von A nach B kommen, sondern weil wir es schätzen uns zu bewegen. Wir entwickeln eine Dankbarkeit, dass wir in der Lage sind uns zu bewegen und trauern nicht erst hinterher, wenn wir uns aufgrund einer Verletzung weniger bewegen können. Nach dem Salutogenese-Konzept von A. Antonovsky lassen wir selbst unsere Gesundheit entstehen und geben nicht nur die Verantwortung an den Arzt. Denn Vermeidung von Krankheit bedeutet noch lange nicht Gesundheitsentstehung.


Warum ist diese beschriebene Haltung so wichtig in Bezug auf mentale Stärke?

Wenn wir lieben, was wir tun, sind wir erfolgreicher. Das Lieben und mentale Stärke beginnen im Kopf. Wenn wir ganzheitlich „Eins“ sind mit unserem Umfeld und unsere innere Balance haben, wirkt sich das enorm auf unser Mindset aus, denn wir sind dann im Flow. Unsere Muskeln, Sehnen und Bänder arbeiten dadurch nicht verspannt, sondern locker und geschmeidig zusammen.


Wir haben eine ganzheitliche Gesundheit, die aus physischen und mentalen Aspekten besteht. Letztendlich funktionieren wir dann optimal, wenn alles im Kreislauf ineinander übergeht und wir nicht „abgespalten“ von uns selbst sind. Wer etwas macht, was er nicht mag (=mental), kann körperlich keine optimale Leistung erreichen.


An folgendem Beispiel ist es sehr einfach nachvollziehbar, wie unsere mentale und körperliche Gesundheit zusammenspielen (und wie das beide „Parteien“ auch wollen) – Bitte gleich austesten/mitmachen:



Dieses Potenzial kann genutzt werden. Wir können durch eine optimale physische Haltung ein körperlich-förderliches Mindset herstellen. Dieses wirkt sich wiederum optimal aus auf unseren Körper. Ein zielführender Kreislauf ist in Gang gesetzt.


Fazit: Der gesunde Einklang von Körper und Mindset macht uns mental am stärksten. Und das klappt am besten, indem wir lieben, was wir tun.



Motivation (durch Mitmenschen)


Außerdem sind wir mental stärker, wenn uns andere Menschen „mitziehen“. Wer „in ein Loch fällt“ (z.B. durch eine negative Gedankenspirale), kann sich vielleicht nicht immer allein herausziehen. Was im Megamarsch-Charakter vollkommen o.k. ist. Wir sind soziale Wesen und andere Marschierer/Freunde können uns Hilfe zur Selbsthilfe geben. Schließlich ist der Megamarsch kein Gegeneinander wie in einem Wettkampf. Das Miteinander wächst, denn die gemeinsamen Erlebnisse prägen! Freundschaftlich motivieren sich die Teilnehmer gegenseitig, arbeiten gemeinsam am gleichen Ziel. Wertschätzung, Respekt, Stärken und Schwächen anderer zu akzeptieren und gegenseitige Unterstützung erfährt man in so einer Wanderung. Eine ganzheitliche Harmonie in der Gruppe entsteht und der Wert „Menschlichkeit“ wird gelebt, einprägsame Erfahrungen werden geteilt. Hier wächst Nächstenliebe. Diese Ganzheitlichkeit mit der Umwelt fördert unser Mindset ebenfalls.


Menschen sind Gewohnheitstiere. Mit guten Angewohnheiten bleibt Willenskraft einfach erhalten. Das ist Konditionierung und funktioniert wie ein Muskel. Je mehr der Muskel gekräftigt wird, desto leistungsfähiger wird er/deine Willenskraft. Indem wir Automatismen sowie Rituale durchführen, ohne dabei mit uns in Diskussion zu treten, zähmen wir unseren eigenen inneren Schweinehund. Gewohnheiten etablieren sich schnell und diese Routinen lassen das Durchhaltevermögen zum Flow-Erlebnis werden.


Motivation stammt vom lateinischen Verb movere (bewegen) ab. Motivation ist nicht das tatsächliche Verhalten, sondern nur die Bereitschaft dazu. Wenn diese Bereitschaft ins „Tun“ übergeht, wird es Hürden geben. Deshalb ist hier mentale Stärke bedeutend.


Auch kleine Erfolge (z.B. klopfe dir selbst auf die Schulter, dass du dich nach deiner Pause „aufraffst“ weiter zu marschieren) anzuerkennen ist dabei bedeutend. Nur dann gelingt es langfristig stark zu bleiben. Enormes Durchhaltevermögen zeigt sich besonders in schwierigen Situationen. Z.B. beim Wandern durch die Nacht, was in einem 100-Kilometer-Megamarsch dazugehört.



Mental stark (durch die Nacht)


Eine außerordentlich einprägsame Erfahrung ist es, nachts zu wandern. Es bedarf einer mentalen Stärke (vor allem, wenn ein Mensch dies das erste Mal vollzieht). Was passiert während so einem Marsch in der Nacht? Häufig wird es ruhiger unter den Teilnehmern. Es finden „gedankliche Selbstgespräche“ statt bis hin zu transzendenten Erfahrungen. Die Evolution hat uns geprägt: nachts, wenn es dunkel ist - müde zu sein. Selbstverständlich ist das auch eine Möglichkeit abzubrechen. Zum Glück ist es möglich diese Phase zu „übergehen“. Dazu gibt es verschiedenste mentale Möglichkeiten:


  • Weil wir sowieso ständig mit uns selbst kommunizieren, können wir auch positiv diese inneren Gespräche führen. Zielführende knappe Aussagen, wie: „Ich schaffe das!“ bewirken Wunder und motivieren uns selbst. Das, was wir zu uns sagen, wird wahrscheinlicher Realität werden, ob es nun gut ist oder schlecht ist. Daher ist positives Zureden zum eigenen Selbst entscheidend.

    Hintergrund:

    „Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden deine Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden deine Gewohnheit. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Leben. Achte auf dein Leben, indem du jetzt auf deine Gedanken achtest.“ (Aus dem Talmud)


  • Selbsterfüllende Prophezeiung: Ein „tricky“ Kniff ist es sich vorzustellen, dass das Ziel erreicht ist und zwar mit allen Sinnen:


  1. Fühle es! Mit positiven Assoziationen des Fühlens, die bei dir ein erreichtes Ziel mit sich bringt. Das ist bei jedem Menschen individuell. Fühlt es sich bei dir dann warm im Bauch an oder kribbelig oder vielleicht spürst du von außen einen Wind auf der Haut? Oder jemand Nahestehendes umarmt dich beim Zieleinlauf? - Dabei spürst du das Umarmen. Teste es aus, was bei dir wirkt und schaue nach Erlebnissen aus deiner Vergangenheit.


  2. Sieh es dir an! Vielleicht siehst du ein Bild, wie du mit einem breiten Grinsen ins Ziel einläufst oder du siehst jubelnd deine Freunde, die im Ziel auf dich warten.


  3. Höre es! Diesen Jubel hörst du natürlich auch. Ist er sehr laut? Ist er schrill oder eher dumpf? Welche Worte werden dabei zu dir gesagt oder ist es einfach ein wildes Kreischen?


  4. Vielleicht kannst du auch etwas Riechen? Welcher Geruch genau motiviert dich erfolgreich zu sein? Vielleicht ein Geruch, der dich besonders antreibt? Was ist das bei dir persönlich? Schaue nach in deiner Vergangenheit und sieh dir die bestehenden Konditionierungen an. Übertrage diesen Geruch auf das Hier und Jetzt.


  5. Kannst du etwas schmecken? Vielleicht hast du beim letzten Zieleinlauf heftig Salz im Mund wahrgenommen? Schmecke dieses dann schon jetzt, damit du in den Zustand hineinversetzt bist das Ziel zu erreichen. Oder vielleicht warst du beim letzten Ziel total stolz auf dich und hast dir erstmal 1 Liter Apfelschorle gegönnt? Dann genau diese schmeckst du jetzt schon vorbereitend.


  • Werde dir bewusst wieviel Kilometer bereits geschafft sind und lasse Stolz wachsen. Mit dieser Einstellung ist es leichter sich selbst zu motivieren, die (zum Beispiel) restlichen 25 % auch noch zu bewältigen.



Mentale Stärke wächst durch Extremwandern – Nutze das für dich selbst und für deine Arbeitskollegen!


Extremwandern fördert das Mindset und Durchhaltevermögen von Individuen und kompletten Organisationen. Davon kann auch die komplette Arbeitswelt profitieren. Das Bewegen an der frischen Luft steigert die Performance und Veränderungen sind garantiert. Denn in diesem Setting entsteht mehr intrinsische Motivation, Vertrauen und Proaktivität als sonst im Arbeitsalltag. Es entsteht untereinander eine Empathie während des Walkens. Diese fördert die Kooperationsfähigkeit und Verantwortungsübernahme. Der neue Perspektivwechsel bringt Verständnis füreinander und Erfahrungen greifen tiefer. „Outdoor“ sind wir alle eins und auf gleicher Augenhöhe. Nutze das in deiner Firma im Wandercoaching. Gerne melde dich dazu bei mir.



Natürlich kannst du dich auch mit allen anderen Belangen bei mir melden, die das Extremwandern und Mentale Stärke betreffen.


Deine Manuela Beck von Mabalance


0162/7165477

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