WASSERSPORT IM WINTER


Ob Kite- oder Windsurfing, Stand-Up-Paddling, Wakeboarding oder Segeln. Wassersport verbinden die meisten mit Sommer, Sonne und warmem Wetter. Doch zu Beginn der Wintersaison sollten auch die Wassersportler auf nichts verzichten müssen. Aber wie können sie am besten ihren Lieblingssportarten auch bei eisigen Temperaturen nachgehen?

Hier kommen ein paar Alternativen und Möglichkeiten, wie Ihr Eure Hobbys auch im Winter ausleben könnt.


WINDSURFING


Segeln geht auch ohne Strand und Wellen. Nämlich Strandsegeln. Richtig gehört. Segeln am Strand- aber nicht auf den Wellen, sondern auf dem Sand. Anstatt auf einem Surfbrett, um auf den Wellen zu gleiten, steht der Surfer nun auf einem Segelboot mit Rädern drunter.


Um diese Sportart auszuüben, benötigst Du nur Wind, eine große freie Fläche zum

“Segeln” und natürlich die ein oder andere Übungsstunde. Zudem sind winddichte Kleidung und eine Sonnen- oder Skibrille, um die Augen vor dem Sand zu schützen, sinnvoll. Ein 3-4 stündiger Schnupperkurs mit theoretischer Einführung über Sicherheit, Ausweichregeln und Segelwagentechnik wird an der Ostsee zum Beispiel für 120€ angeboten.



SURFEN


Wer jedoch seiner Lieblingssportart treu bleiben will und nicht gerade nach einer Alternative sucht, kann auch bei sinkenden Temperaturen alternative Wege finden, Wasser-sport zu betreiben. Zum einen kann man sich die passende Kleidung zulegen. Das wäre zum Beispiel ein Neoprenanzug, sowie Neoprensocken und die dazu passenden Neopren-schuhe. Außerdem gehören zu der perfekten, windsicheren Surfausrüstung Neoprenhandschuhe und eine Haube. Zum anderen gibt es die Alternative der Indoor Surfing Anlagen, wie zum Beispiel der Citywave Hasewelle in Osnabrück oder die Citywave Jochen Schweizer Arena in München, welche Surfen ohne Strand möglich machen. Durch eine künstlich hergestellte, “stehende Welle” können die Surfer ihrem Sport nachgehen. Sie sind also in einer Halle mit Umkleiden, wie gewohnt in einem Schwimmbad, nur haben die Surfer dort die Möglichkeit, auf dieser stehenden Welle zu surfen. Die Welle entsteht durch Pumpen, welche das Wasser in die Höhe schießen, das dann dementsprechend durch Gravitation nach unten fließt. Das Wasser strömt dann vom tiefsten Punkt der Anlage wieder nach oben und so entsteht im Groben die Welle.


Neben künstlichen Wellen gibt es auch Stellen in Bächen, an denen man Surfen kann. Die wohl bekannteste Stelle ist hier die Eisbachwelle in München. Diese kann kostenlos betreten und täglich rund um die Uhr genutzt werden. Die Welle ist offiziell nur für erfahrene und geübte Flusssurfer erlaubt und das Betreten geschieht unter eigener Verantwortung.



BENEFITS


Wenn Wassersport im Winter betrieben wird, verbrennt der körper nicht nur mehr Kalorien durch die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur bei dem kalten Wasser, sondern die Durchblutung wird verbessert, Endorphine werden freigesetzt und das Immunsystem wird auch noch stimuliert.



KURZURLAUB FÜR WASSERSPORT IM WINTER


Wer jedoch trotzdem seinen Wassersport wie gewohnt bei gutem Wetter, Sonne und schönem Strand machen möchte, dem bleibt nur eine Lösung: Ein Kurztrip. Es ist die wohl angenehmste und luxuriöseste Alternative zu den eisigen Temperaturen. In Frage kommen dementsprechend Orte mit wärmerem Klima. Hier sind zum Beispiel die Kanaren ein geeigneter Ort, um ein paar Tage zu relaxen und seinem Hobby nachzugehen. Etwas näher und vielleicht auch realistischer ist dann eine Reise nach Nazare in Portugal, wo es gerade im Winter eine der höchsten Wellen der Welt geben soll. Geeignet sind wirklich jede Art von Stränden, an denen die Temperaturen noch vergleichsweise hoch sind. Wer einen extremen Tapetenwechsel für den Kurztrip möchte, der kann sich einen Flug nach Thailand genehmigen, denn dort herrschen nicht nur angenehme Temperaturen, sondern Thailand ist unter Surfern eher ein Geheimtipp, da dort der Andrang von Urlaubern nicht so groß ist.


Natürlich muss jeder selber wissen, wie er den Winter mit dem Wassersport am liebsten kombiniert. Genug Alternativen und Möglichkeiten gibt es definitiv, also probiere Dich am besten durch so viel Du kannst und finde das Beste für Dich.

Sportliche Grüße

Cristina von Deinem Team Megamarsch