Die ideale Packliste für 100km-Wanderungen

Wenn das Abenteuer deines Lebens, die 100Km-Wanderung, beginnt, willst du top vorbereitet sein. Dann soll es nur noch um die Wanderung gehen. Das bedeutet auch: Alle Fragen zur Ausrüstung, zu Wanderschuhen und zur Packliste sollten vorher abgehakt sein.... 

Damit sie dich dann nicht mehr belasten und du dich auf das Wesentliche konzentrieren kannst: Den Megamarsch.

 

Zudem gibt es dir Sicherheit, wenn du weißt: Du hast alles, was du während dieser 24 Stunden brauchst, in deinem Rucksack und bei dir. Alles, was wichtig ist, und nicht mehr. Du hast es getestet, du weißt, dass es funktioniert, du weißt, was du brauchst und wo du es findest. Du kannst dich darauf verlassen. 

 

Daher ist die Vorbereitung auch so essenziell und daher widmen wir uns dem Thema ausführlich in diesem Artikel. 

 

Wenn es dann losgeht, gibt es nichts mehr zu überlegen, sondern nur noch zu tun: Gehen.

Damit du bestens ausgerüstet und vorbereitet bist, zeigen wir dir in diesem Beitrag, was alles auf die Packliste für deine 100Km-Wanderung gehört, und was du getrost zu Hause lassen kannst. Auch geben wir dir Tipps für die Zeit vorab, während, sowie nach dem Megamarsch. 

 

Also, lass uns beginnen mit der Vorbereitung auf die Challenge deines Lebens!

 

Vor dem Megamarsch:

 

Nutze die Zeit, um deine Ausrüstung zusammen zu bekommen und sie zu testen und gegebenenfalls zu optimieren. Leichte Ausrüstung ist wichtig, denn unterwegs spürst du jedes Gramm auf deinem Rücken und am Körper. Wäge ab und entscheide mit Hinblick auf dein Budget, was neu angeschafft wird, was du bereits hast und weiter nutzen kannst, und was du eventuell an Ausrüstung von Freunden und Familie leihen kannst.

 

Mache zudem mindestens ein oder zwei, vielleicht auch mehr Testwanderungen. Bedenke: Du bist es womöglich nicht gewohnt, mit so viel Gepäck auf dem Rücken unterwegs zu sein. Daher kann es anfangs auch schwierig sein, einzuschätzen, wie viel mitzunehmen sinnvoll ist und was definitiv zu viel ist. Erst, wenn du mit dem gepackten Rucksack in voller Wandermontur eine Probewanderung machst, wirst du feststellen können, ob du richtig gepackt hast. Erspare dir Rückenschmerzen aufgrund eines zu vollen Rucksacks oder falscher Schuhe, indem du solche Dinge vorab genau prüfst und optimierst.

Der Fokus sollte auf guten Wanderschuhen liegen. Dazu haben wir einen extra Artikel hier verfasst, weil das Thema so bedeutsam ist. Wichtig sind auch spezielle Wandersocken, sowie ein Rucksack, der nicht zu groß und schwer ist. 20 bis 30 Liter genügen als Volumen für deinen Rucksack. Mach nicht den Fehler, und nehme einen 60 Liter-Rucksack mit, der im ungepackten Zustand alleine ein Kilogramm mehr wiegt, als manch 25 Liter-Rucksack. Bereits hier kannst du die Weichen für die richtige Ausrüstung stellen. 

 

Denke an gute Regenkleidung für den Fall der Fälle, damit du nicht frierst. Ob du dich für eine Regenjacke und Regenhose entscheidest, oder einen Poncho, ist Geschmackssache und dir überlassen. Hauptsache du bist vorbereitet, falls das Wetter doch (einmal) nicht mitspielt. 

 

Funktionskleidung ist sinnvoll, um übermäßiges Schwitzen und Reiben an der Haut zu vermeiden. Das beinhaltet sowohl Trekkinghose, als auch Funktions-T-Shirt, sowie Funktionsunterwäsche. Du wirst den Unterschied merken beim Wandern. Auf keinen Fall eine normale Jeans anziehen! Bei der Trekkinghose erwägen, eine zipp-bare Hosen zu wählen, wo du die Beine abmachen kannst, falls dir beim Laufen warm wird. 

 

Wenn du dich im Zwiebelprinzip kleidest, also viele Schichte übereinander, kannst du stets schnell reagieren. Ist dir zu warm, ziehst du eine Schicht aus, ist dir zu kalt, ziehst du wieder eine Schicht an. So sorgst du dafür, dass du dich während der Wanderung immer wohlfühlst.

 

Was sonst noch vorab zu bedenken ist:

  • Personalausweis
  • Zahlungsmittel
  • Handy
  • Akkus aufladen von Handy, Kamera und ggf. weiteren Packstücken wie Stirnlampe (überlege, ob du wirklich eine ganze Kamera mitschleppen willst, oder ob deine Handykamera nicht eventuell ausreicht, jedes Gramm zählt)
  • Ggf. Ersatzbatterien bereithalten
  • Speicher der Kamera leeren
  • Hirschtalgcreme (die Füße damit vorab und nach der Wanderung eincremen)

 

Zusätzlich gehört auf die Packliste:

 

Beim Packen des Rucksacks solltest du die Dinge, die du öfters und schnell brauchst, möglichst weit oben verstauen. Bestenfalls hast du einen Rucksack mit vielen Seitentaschen oder besorgst dir noch eine praktische Bauchtasche zusätzlich. Je leichter du an dein Gepäck kommst, desto weniger Energie und Zeit verbrauchst du unterwegs. 

 

Beim Megamarsch:

 

Während dem Megamarsch solltest du darauf achten, dass du immer genügend trinkst. Das ist essentiell, damit dein Energiehaushalt in Ordnung bleibt. Auch die Vitamin- und Magnesium-Sticks oder Tabletten kannst du ab und an nutzen, wenn du merkst, du drohst etwas müde zu werden oder es zwickt etwas.

 

Kleine Anzeichen von Blasen oder Druckstellen solltest du ebenfalls direkt mit Pflaster behandeln und abkleben. So verhinderst du bestmöglich, dass sie unnötig größer und schmerzhafter werden. Besser kurz anhalten und die Stelle versorgen, anstatt sie zu ignorieren und sie später richtig schmerzhaft zu spüren.

 

Nach dem Megamarsch:

 

Nach der langen Wanderung darfst du deinem Körper vor allem Erholung und Entspannung gönnen. Gib deinen Füßen frische Luft zum Atmen, gib deinem Körper genügend Nahrung und Flüssigkeit zum Füllen der Speicher. Überprüfe auch noch einmal gegebenenfalls Druckstellen und Blasen an deinem Körper.

 

Und natürlich: Sei stolz auf das Geschaffte! Lass das Erlebte sacken und reifen in dir. Teile die Erfahrung mit deinen Freunden, und wenn es soweit ist, beginne bereits vom nächsten Megamarsch zu träumen.

 

Was sind deine Ausrüstungstipps? Was nimmst du mit? Was lässt du zuhause? Welche Erfahrungen hast du gemacht oder welche Fragen hast du vielleicht auch? Lass es uns in den Kommentaren wissen und tausche dich mit der Community aus!

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Kommentare: 24
  • #1

    Claus Block (Dienstag, 17 Januar 2017 22:50)

    Haha! Ihr seid witzig. Schreibt: Auf keinen Fall eine Jeans anziehen und was ist auf euren Headerbild zu sehen? Ein Wanderer in Jeans.

  • #2

    Markus (Dienstag, 24 Januar 2017 00:00)

    Moin!
    Ich werde in jedem Fall etwas zum essen mitnehmen was mir richtig schmeckt(auch ungesundes Essen was sonst eher nicht zu empfehlen wäre), denn ab circa 50km ist es bei mir vorbei mit Müsliriegel und co, krieg ich dann nicht mehr runter. Ausserdem gehe ich wirklich satt an den Start,womit ich auch gute Erfahrung gemacht habe,brauche dann erst bei circa 45km wieder was. Mal sehen wie es läuft, 100 km hab ich bisher noch nicht geknackt. Freu mich schon!! Bis dann. Wie weit sind eure weitesten Trainingsmärsche?

  • #3

    Jürgen (Mittwoch, 08 Februar 2017 17:40)

    Ich bin am 27.01.2017 in 24 Stunden um den Neusiedler See gelaufen, knappe 120 km bei bis zu minus 10 Grad und teilweise heftigen Windböen, und habe die Erfahrung gemacht, dass wasserdichte Trailschuhe wegen des Gewichts am Besten sind. Auch große Rucksäcke nerven wegen des Gewichts nur. Im Grunde reicht ein Laufrucksack vollkommen aus. Statt des Magnesiums gegen Krämpfe solltet ihr Salztabletten einstecken. Salztabletten wirken sofort, während es bei Magnesium dauert. Man braucht zur Bewältigung der Strecke Glück und man muss auf seinen Körper hören. Es nützt nichts mit Blasen weiter zu laufen. Das führt nur zu blutigen Füßen. Und wenn der Wetterbericht keinen Regen meldet, braucht man sich nicht mit Regenbekleidung belasten, aber auf alle Fälle entsprechend der Temperaturen wärmende Kleidung mitnehmen. Von Fleisch, Wurst und Käse würde ich kurz vor dem Lauf und währenddessen die Finger lassen, dass kann zu argen Magen-Darm-Problemen führen. Tempos und feuchtes Papier können ebenso hilfreich sein, wie eine Rettungsdecke und ein wenig Verbandszeug. Lasst die Finger von Energiegels, die muss der Körper gewohnt sein. Energieriegel machen den Mund trocken Und fordern Flüssigkeit. Ein ganz normales Brot oder Brötchen mit veganem Aufstrich, Traubenzucker, verschiedene Nüsse und, oder etwas Obst erscheinen mir besser. Letztlich entscheiden Kopf und Glück über denZielauflauf. Auf ein gutes Gelingen.

  • #4

    Zsolt (Dienstag, 14 März 2017 15:40)

    Hallo, ich plane eine gefriergetrocknete Mahlzeit mitzunehmen. Gibt es an den VPs heißes Wasser? Danke!

  • #5

    Niclas (Dienstag, 14 März 2017 17:30)

    Hi, ich würde dringend noch zur Mitnahme von Ersatz-Schnürsenkeln raten...

  • #6

    Minimalist (Dienstag, 14 März 2017 20:45)

    Muss man denn überhaupt extra Nahrung mitnehmen ? Das Wandern geschieht doch im unteren Pulsbereich, ist als Quasi ein Fettstoffwechseltraining, also kann man doch -aus seinen Reserven- schöpfen.
    außer Wasser plane ich keine Versorgung.

  • #7

    Yvonne (Sonntag, 19 März 2017 11:57)

    Hallo zusammen! Allen die dabei sind wünsche ich jetzt schon eine tolle Vorbereitungszeit und natürlich gaaaanz viel Erfolg beim event. Ich habe schon den einen oder anderen Testlauf mit Gepäck hinter mir und kann dennoch nicht behaupten, schon die optimalen Schuhe gefunden zu haben. Wir werden sehen. Da ich schon 24 Stunde Läufe hinter mir habe und so meine Erfahrungen sammeln konnte, weiß ich, dass ich das schaffe! Fragt sich halt nur, wie?? Einfach locker angehen und nicht zuviel nachdenken. Good luck�

  • #8

    wolfl75 (Montag, 20 März 2017 17:47)

    Leute was mach ich denn dann mitten in der Nacht, wenn ich nicht mehr weiterkann?
    Gibt es da organisierte Möglichkeit, wo man gemeinsam herumlungern kann? Da meine Mitwandererin wahrscheinlich ausfällt, habe ich jetzt doch Sicherheitsbedenken. Also 40 km trauen wir uns fix zu:-)

  • #9

    Wanderin (Freitag, 07 April 2017 14:20)

    Hallo Wolfl75
    bei 1000 Wanderern bist du sicher niemal allein unterwegs und auch nicht in Gefahr.
    Nur Mut :-) und viel Spaß morgen !

  • #10

    Simone (Freitag, 07 April 2017 14:23)

    Hallo zusammen,
    kommt vielleicht noch jemand aus Wandsbek und würde mich morgen im Auto mit zum Start nehmen ? Natürlich nur "hin" ... der Rückweg ist ja noch 100 km weit weg, den plane ich erst, wenn es soweit ist und bei ganz müden Beinen zur Not auch ganz bequem im Taxi ;-)
    Danke & tschüß bis morgen
    Simone (0170-4864557)

  • #11

    Emilia (Donnerstag, 20 April 2017 19:27)

    Hi,

    super! Danke für diese hilfreiche Zusammenstellung. Wir fahren in diesem Sommer nach Bayern. Dort haben wir uns ein Zimmer in München reserviert. Unter anderem werden wir auch größere Wnadertouren machen. Da hilft uns diese Liste schon gut weiter.

    LG

  • #12

    Martin (Dienstag, 09 Mai 2017 18:35)

    Ich kann noch empfehlen Babypuder mitzunehmen und Socken....viele Socken
    Das Puder kommt unter die Arme, zwischen die Beine und überall hin wo es scheuert. Die Socken kommen an die Füße ! Nasse Füße sind das Ende.

  • #13

    Frank (Mittwoch, 17 Mai 2017 12:37)

    Ich habe sowohl bei kurzen Strecken, wie auch längeren Wanderreisen immer eine Trillerpfeife griffbereit dabei... hiermit kann man auf sich in Notsituationen aufmerksam machen!

  • #14

    Yannik (Samstag, 10 Juni 2017 02:15)

    Die Liste ist wirklich super hilfreich. Direkt kopiert und ausgedruckt!

    LG

  • #15

    derScout (Mittwoch, 12 Juli 2017 00:30)

    Nehmt Traubenzucker mit (vorausgesetzt ihr dürft..).. das hat mir schon durch so manches gemeine Tief geholfen. Es ist süß -was ja meistens etwas pusht-, es macht "frisch" und liefert wenigstens kurzfristig Energie.. mehr braucht es oft nicht um so ein Tief zu überwinden, gerade in der Nacht. Aber natürlich nicht ständig das Zeug einwerfen. Sondern eben dann wenn es eng wird. Wenn man es mag ist auch zartbitter/bitter Schoki nen guter Antrieb. Fragt euch was euch nen kleinen Push gibt wenn ihr denkt, dass ihr nicht weiter kommt.

    Statt Magnesiumsticks oder auch zusätzlich sind Elektrolyttabletten (Salztabletten) optimaler, und hilft auch schneller falls es schon zum Krampf gekommen ist, Magnesium an sich braucht einfach zu lang...

    Je nach Jahreszeit oder Wetterlage bieten sich auch noch zumindest dünne Handschuhe an wenn man von Kälte leicht demotiviert ist.

    Es kann sich auch anbieten sich in einer Gruppe gegenseitig zum Trinken "aufzufordern". Wenn einer trinkt, trinken alle etwas. Meiner Erfahrung nach spielt sich da dann eine gewisse Regelmäßigkeit ein, wie viel jeder trinkt bestimmt er ja selber, entsprechend sind Trinkblasen praktischer als eine Flasche die man dann ständig rauskramen muss, höchstens man hat nen Rucksack der dafür nen gutes Fach hat an das man leicht ran kommt.

    Und Socken! Haltet eure Füße trocken. Wechselt die einfach an jedem Streckenposten. Und spätestens dort dann eben auch Blasen checken und direkt versorgen, auch die kleinsten Blasen werden schnell gemein wenn man nichts macht, also genug Pflaster einpacken. ;)

  • #16

    Philipp (Montag, 31 Juli 2017 14:35)

    Toilettenpapier, Klappspaten zum Vergraben und Handdesinfektionsseife werden auf jeden Fall Teil meiner Packliste sein.
    Ich habe während meiner Wehrdienstzeit die Erfahrung gemacht, daß es nichts unangenehmeres gibt, als auf den Pott zu müssen und kein geeignetes Material dabei zu haben, als das, was die Natur hergibt���

  • #17

    Wanderführer Niss (Freitag, 18 August 2017 20:09)

    Ich wandere schon seit 30 Jahren (auch Langstrecken) und komme mit meinem 60 Ltr. Rucksack wunderbar zurecht. Gut er wiegt zwar etwas mehr aber ich kann ihn bequemer tragen.
    Meine Zeit auf 30 km sind 5:46 Std, auf 40 km sind es 08:00 Std. Alle 10 km mache 10 - 15 min Pause für Essen, Trinken usw. Bei großer Hitze, Eis und Schnee sind die Zeiten natürlich anders.
    Ich möchte in Hamburg am 07.04.2018 starten.
    Vielen Dank für Eure Tipps.

  • #18

    Rebecca (Montag, 21 August 2017 10:34)

    gibt es denn an den Stationen oder zwischendurch auch Toiletten? Hoffe ist keine dumme Frage, aber man schwitzt ja in 24 Std nicht alles aus.

  • #19

    Daniela (Dienstag, 12 September 2017 09:26)

    Wie funktioniert das mit dem Gepäcktransport? Kann man ein Gepäckstück aufgeben, dass alle 20 km zur Verfügung steht?

  • #20

    Stefan (Dienstag, 12 September 2017 13:17)

    Nachdem ich letztes Wochenende meinen ersten 100 km Marsch (Mammutmarsch) in gut unter 18 Stunden bewältigt habe, kann ich nur zustimmen möglichst auf jegliches Gepäckstück zu verzichten. Gute Trailrunner oder Laufschuhe (je nach Wetter GTX), top Socken und bequeme, tendenziell dünne Wanderklamotten am Körper und Reserveklamotten zum Zwiebeln. Auf dem Rücken dann ein möglichst leichter Rücksack (10-15 Liter) mit einer Trinkblase und der Verpflegung (ich hatte 750 Gramm selbstgemachte Energyballs dabei, hat genau gereicht) - sofern man nicht auf die angebotenen Lebensmittel angewiesen sein möchte. Für die Nacht dünne Handschuhe, eine Softshell-Jacke und eine Mütze und ein kleiner Koffeinschub (ich schwöre auf Matetee mit Guarana, der schmeckt auch kalt). Ein letzter Tipp: Füllt in der Woche vor dem Lauf eure Energiespeicher und esst ordentliche Kohlenhydrate. Während der Tour hingegen nur kleine Portionen essen - möglichst leicht Verdauliches, also etwas, dass ihr gut vertragt. Esst kontinuierlich kleine Mengen. Alle paar Stunden einen präventiven Magnesiumstick, dann bleiben die Muskeln locker und es ist eine schöne süße Abwechslung für den Geschmackssinn. Wer versucht seine 8.000 kcal während des Laufs zu verstoffwechseln, hat keine Energie mehr für die Beine und den Kopf.
    Letztlich macht es aber jeder wie er/sie/es mag :-) Viel Erfolg, wir sehen uns im Ziel

  • #21

    Jule (Sonntag, 08 Oktober 2017 08:17)

    Wer ohne essen los läuft ist meiner Meinung nach entweder ein idiot oder sehr gut trainiert. 100 km ist kein nachmittagsspaziergang.
    Ich komme ausgezeichnet mit den energiegeladne klar, auch wenn sie einem irgendwann zu sennohren raus kommen. Sie pushen und hören wach in der Nacht. Natürlich muss man nachgrübeln, das ist Sinn der Sache.
    Magnesium bringt so kurzfristig nichts. Salz ist wichtiger. ISO Pulver in einem halben Liter Wasser pro 20 km passt. Wo mir ganz gut
    Permanent trinken und niemals hungrig werden ist essentiell.
    Rettungsdecke und Trillerpfeife können sehr wichtig werden. Und ich habe immer ein thermacare dabei, falls man irgendwo nachts verletzt sitzt und auf Hilfe wartet.
    Kinesiotape für die Füße bringt bei mir mehr als jede Creme.
    Und wasserdichte trailschuhe sind auch mein Favorit.

  • #22

    Jule (Sonntag, 08 Oktober 2017 08:21)

    Die Autokorrektur meines Handys ist mal wieder der Knaller...
    Energiegeladen, den Ohren, halten, passt bei mir, hätte es heißen sollen...

    Habe noch diein Mütze und dünne Handschuhe (bei weniger als 10grad außen T) vergessen

  • #23

    Thorsten (Dienstag, 24 Oktober 2017 22:58)

    Es heißt doch MegaMarsch und nicht Jammerlappenwandern ! Butterbrote schmieren, Trinkflasche auffüllen, Taschentücher zum Scheissen in einen Rucksack, Wanderschuhe an und los geht´s

  • #24

    Daniela (Mittwoch, 29 November 2017 14:39)

    Sehr sympathischer Beitrag, Thorsten :-)!
    Ich mach mir auch relativ wenig Gedanken. Zähne und Arschbacken zusammenbeißen/-zwicken und los geht's! Ich werd nicht stehen bleiben, bis ich die 100 km erreicht hab!