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Blutdruck beim Wandern

Das Wort Blutdruck haben wir schon alle einmal beim Arzt gehört. Doch was das

wirklich ist, ist vielen nicht bewusst. Geschweige denn, was der Blutdruck über

unsere Gesundheit aussagt. Im folgenden Beitrag werde ich Euch die Bedeutung des Blutdrucks erläutern und wie wir unseren Blutdruck durch das Wandern beeinflussen können.



Blutdruck, was ist das?

Das Herz pumpt Blut in unseren Blutkreislauf und versorgt unseren Körper mit Blut.

Immer dann, wenn sich unser Herzmuskel zusammenzieht, fließt sauerstoffreiches

Blut in unsere Aorta, auch Hauptschlagader genannt. Bei diesem Vorgang kann der

systolische Blutdruck gemessen werden. Wird der Druck gemessen, welcher bei der

Erschlaffung des Herzens auf die Gefäße wirkt, erhält man den diastolischen Blutdruck. Der diastolische Blutdruck ist deutlich niedriger als der systolische. Die Werte werden jedoch nicht einzeln, sondern paarweise gemessen. Der Blutdruck wird in der Regel in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) angegeben.


Achtung: Viele verwechseln den Blutdruck mit der Herzfrequenz, jedoch kann man anhand der Frequenz ablesen, wie schnell das Herz schlägt und nicht, wie stark der Druck ist.



Wie misst Du Deinen Blutdruck?

Bei der Messung sitzt Du meistens und Dein Oberarm, an dem gemessen wird, liegt auf einem Tisch, der ungefähr eine Brusthöhe hat. Heutzutage ist es möglich, den Blut-druck digital zu ermitteln, indem ein Messgerät um das Handgelenk oder am Finger befestigt wird. Der Blutdruck wird grundsätzlich immer in Ruhe gemessen und das mehrmals am Tag, da er immer ein wenig schwankt. Selbst vor Arztbesuchen sind Menschen so nervös, dass ihr Blutdruck extrem ansteigt. Ein gesunder Blutdruck liegt zwischen 120 und 140 mmHg für den systolischen Wert und zwischen 60 und 90 mmHg für den diastolischen Wert.


Aber Achtung: hier unterscheiden sich die Fachliteraturen ein wenig. Ein langanhaltend erhöhter Blutdruck wird als Bluthochdruck (Hypertonie) bezeichnet.



Wieso ist erhöhter Blutdruck gefährlich?

In Deutschland leidet etwa jeder dritte Mensch an Bluthochdruck. Mit zunehmendem Alter steigen die Zahlen. Bluthochdruck bleibt oft über eine lange Zeit hinweg unerkannt und hat so die Möglichkeit, Herz und Gefäße zu schädigen. Die Risiken für Thrombose, Herzinfarkt und Schlaganfall steigen – dies sind die in Deutschland verbreitetsten Todesursachen.



Was kannst Du dagegen tun?

Es gibt unterschiedliche Methoden, um den Blutdruck zu senken, bevor Du Medikamente verschrieben bekommst. Ein wichtiger Anteil bei der Therapie ist unsere Ernährung. In unserer Gesellschaft ist es üblich, sehr salzig zu essen. Empfohlen wird jedoch nur 4–6 g Salz zu sich zu

nehmen, um seinen Blutdruck zu senken. Generell sollte man viel Obst und Gemüse zu sich nehmen und tierische Fette vermeiden. Es ist daher ratsam, die Aufnahme von Fleisch und Fisch zu reduzieren. Menschen, die Alkohol konsumieren, wird empfohlen, diesen zu meiden. Gleiches

gilt auch für das Rauchen. Wenn Du weitere Informationen zum Thema Ernährung erfahren möchtest, schau doch bei unseren anderen Blogbeiträgen vorbei, dort findest du noch viele interessante Themen. Bewegung ist der Geheimtipp für nahezu alle Dinge. Es sollte darauf geachtet werden, dass Belastungsspitzen vermieden werden, um den Blutdruck nicht über 200 mmHg systolisch und 100 mmHg diastolisch steigen zu lassen. Moderate Aktivitäten sind hier primär von Vorteil. Gut eignen sich Sportarten wie Laufen, Schwimmen und Wandern. Generell ist es immer sinnvoll, sich mit seinem Arzt auseinanderzusetzen, welches Training für einen geeignet ist.



Wandern mit erhöhten Blutdruck

Dass Wandern eine positive Wirkung auf unseren Körper und Geist hat, ist uns allen bewusst. Doch das Wandern hat auch eine senkende Wirkung auf unseren Blutdruck, dies zeigen sogar Studien. Beim Wandern zeigen Herz und Kreislaufsystem beide positive Effekte. Ein positiver Zusatz ist, dass man Zeit draußen an der frischen Luft verbringt. Aufgepasst, wer unter Bluthoch-druck leidet, sollte Berge und hohe Anstiege meiden. Dies liegt unter anderem an dem geringen

Sauerstoff in der Luft in solchen Höhen. Wenn weniger Sauerstoff vorhanden ist, muss das Herz

stärker arbeiten und die Blutgefäße verengen sich. Je höher man steigt, desto geringer die Luft. Je stärker die Erkrankung, desto geringere Höhe sollte man erwandern. Gegen Wanderungen durch Wälder und Felder spricht also nichts und diese können problemlos durchgeführt werden, solange man sich fit fühlt.


Wichtig: Wir sind keine Ärzte! Besprecht Eure individuelle Situation also immer mit

Eurem Arzt/ Eurer Ärztin. Diese sind Experten und können Euch am besten

weiterhelfen. Wir können lediglich allgemeine Tipps geben.



Hat Dir der Artikel gefallen und konntest Du etwas Neues über Bluthochdruck

lernen?


Kennst Du Menschen, die unter Bluthochdruck leiden und trotzdem gerne wandern?


Mit sportlichen Grüßen

Eure Judith von Team Megamarsch


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