Warum macht Wandern so süchtig?

Wie Euch wahrscheinlich schon bekannt ist, sonst würdet Ihr nicht einen Blog auf einer Extrem-Wanderungen-Webseite lesen, ist das Wandern ein durchaus beliebter Sport unter den Deutschen und eigentlich unter vielen Leuten weltweit. Viele sagen, es macht regelrecht süchtig. Aber warum überhaupt?


Das Wandern bringt viele Vorteile. Neben der Aufrechterhaltung der Ausdauer und der generellen sportlichen Aktivität bieten relativ regelmäßige Wanderungen oder sogar mehrere kleine Spaziergänge viele gesundheitliche Vorteile. Wandern kann Fettleibigkeit, Diabetes und zahlreichen anderen Gesundheitsproblemen vorbeugen und lindert Schlaflosigkeit. Aber das besondere hierbei ist, dass das alles mehr oder weniger unterbewusst passiert. Oft fällt es leichter, sich für eine kleine Wanderung oder einen Ausflug aufzuraffen, anstatt für eine Runde Joggen oder den Gang ins Fitnessstudio. Aus einem Spaziergang kann dann schnell und vor allem ganz leicht eine Wanderung werden, und schwupps, erkundet man in 4 Stunden entspannt mit seinen Freunden oder der Familie die Umgebung und hat dabei wie nebenbei 1.400 Kalorien verbrannt. (Der genaue Verbrauch ist bei jedem Menschen natürlich unterschiedlich).


Das Schöne ist, dass man nahezu überall wandern gehen und dieses Hobby wunderbar mit einem Urlaub verbinden kann. Eine neue Stadt, ein neues Gebirges, ein neuer See - die Welt hat so viele schöne Orte, die zu Fuß erkundet werden können.


Nicht nur werden so viele Kalorien verbrannt, die Wanderungen wirken auch durchaus befreiend auf die meisten. Neben den neuen und atemberaubenden Aussichten kann man sich durch eine weite Wanderung einmal so richtig auslaufen und sich von dem Alltagsstress befreien. Alles andere wird zweitrangig und im Moment seid nur Ihr und Euer Wanderweg wichtig. Für die einen ist Wandern genau das richtige Hobby, um Zeit für sich selbst zu haben und den Kopf frei zu bekommen. Doch wer möchte, kann dieses Hobby auch mit anderen teilen und gemeinsam wandern gehen. Schnappt Euch Eure Freunde und/oder die Familie, sucht Euch ein cooles Ziel aus und startet Euer Abenteuer zusammen. Außerdem ist das Wandern als Ausflug sehr umweltfreundlich und unterhält auch die Kinder auf verschiedene Arten. So kann eine Wanderung zum Beispiel mit einem Ziel für die Kinder verbunden werden: Ein großer Spielplatz, ein Park, eine alte Burg. Erneut sind die Möglichkeiten fast unbegrenzt.


Warum macht das Wandern denn dann so süchtig? Ganz klar. Das Wandern beinhaltet sehr viele positive Eigenschaften, welche alle regelrecht gleichzeitig geschehen und somit sowohl den Körper als auch den Geist positiv beeinflussen. Vor allem kommt es einem so vor, als würde man nicht “viel” für diese positiven Eigenschaften tun müssen. Damit will Ich nicht die Anstrengungen kleinreden, die mit so einer Wanderung einhergehen, keinesfalls. Aber ich möchte sagen, dass 8 Stunden wandern “leichter” zu überbringen sind als 8 Stunden dauerhaft zu joggen oder Fußball zu spielen. Diese Effekte des Wanderns sollten nicht verachtet werden.


Außerdem ist Wandern nicht nur wandern. Es ist entdecken, genießen, frei sein und so vieles mehr. Es ist ein ganztägiger Familienausflug, bei dem Klein und Groß sehr viel erleben können. Zusätzlich hat man die Möglichkeit, sich immer weiter zu steigern und z.B. die Längen oder Höhenmeter, die man überwindet, nach und nach zu steigern. Deshalb macht Wandern so süchtig. Weil wandern nicht einfach nur wandern ist, sondern ein Gesamtpaket!


Und beim Megamarsch? Auch hier berichten immer wieder Teilnehmer, dass der Megamarsch geradezu süchtig macht. Dass man sich immer wieder der Challenge stellen möchte, um es sich erneut zu beweisen und sich selbst und das eigene Equipment zu verbessern. Erneut das Gefühl zu verspüren, wenn man durch den Zielbogen geht, dass man es geschafft hat, den inneren Schweinehund besiegt hat.


Sportliche Grüße

Cristina von Deinem Team Megamarsch