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Wandern vs. Auto fahren

Jeder von uns kennt es: Man muss noch schnell Erledigungen um die Ecke machen, setzt sich ins Auto und fährt los. Die Menschen sind bequem geworden und die Wenigsten gehen selbst kurze Strecken noch zu Fuß. Wieso das schädlich für die Umwelt und für Dein Auto ist und was für Vorteile es hat, auch mal auf das Auto zu verzichten, das erfahrt Ihr im heutigen Blogbeitrag.

Auswirkungen von Kurzstrecken mit dem Auto

Im Durchschnitt legen städtische Personen in Deutschland eine Tagesstrecke von 37 Kilometern und dörflichere Personen eine Tagesstrecke von 44 Kilometern zurück. Der Großteil davon mit dem Auto.

Ein durchschnittliches Auto stößt etwa 150 Gramm C02 pro Kilometer aus, was in Summe 5.500 Gramm C02 Ausstoß in der Stadt und 7.050 Gramm C02 in dörflicheren Gegenden am Tag entspräche. Durchschnittlich würden also jährlich ca. 2,3 Tonnen C02 pro Person in die Umwelt gelangen.

Wenn man nur 5 Kilometer Strecke täglich zu Fuß bestreitet, spart man pro Person schon rund 274kg C02 Verschmutzung ein und tut neben sich selber, auch der Umwelt etwas Gutes.

 

Nebenbei ist das auch für das eigene Auto besser. Denn bei Strecken unter 10 Kilometern kommt dieses nicht auf Betriebstemperatur, wodurch der Kraftstoffverbrauch ansteigt und Bauteile schneller verschleißen.

Vorteile

Dass man durch den Verzicht auf das Auto nicht nur der Umwelt etwas Gutes tut, sondern auch dem eigenen Körper scheint auf der Hand zu liegen. Doch was genau bedeutet das eigentlich genau?

 

Das klassischste Mittel, um sich fit zu halten, ist das Joggen oder ins Fitnessstudio zu gehen. Doch auch das Wandern kann enorm positive Auswirkungen auf die physische und mentale Gesundheit haben. Ausdauerndes Gehen übt nämlich Einfluss auf den Feststoffwechsel und das Immunsystem aus. Wenn man dabei noch viele Höhenmeter zurücklegt, dann steigt auch der Pulsschlag und der Kreislauf wird trainiert. Körperlich fit zu werden, dauert zwar mit Wandern länger, jedoch hält dieser Effekt auch länger an und ist im Gegensatz zum harten Leistungstraining fast risikofrei, da Verletzungen eher seltener vorkommen. Wandern stärkt das Herz, den Kreislauf, den Stoffwechsel, die Atmung, die Muskeln und das Stützgerüst, während das Risiko von Infarkt, Krebs und Diabetes um mehr als die Hälfte abnimmt.

 

Neben den schon genannten Vorteilen kann wandern auch beim Abnehmen helfen. Bei einer einstündigen Wanderung verbraucht der Durchschnittsmensch ca. 350 kcal pro Stunde, bei Wanderungen im Gebirge sogar ca. 555 kcal. Dies kann je nach Größe und Körpergewicht natürlich variieren. Wer tägliche Autofahrten durch das zu Fuß gehen ersetzt, verbraucht dabei einige Kalorien. Gerade übergewichtige Menschen verbrauchen durch das hohe Eigengewicht mehr Energie, wobei der Anteil der Fettverbrennung am gesamten Stoffwechsel beim Wandern mit 40-60% doppelt so hoch wie beim Laufen ist. Ebenso kann das Wandern im höheren Alter dabei unterstützen, jünger und fitter zu sein, da die körperliche Leistungsfähigkeit steigt und das höhere Sturzrisiko abnimmt.

 

Auf mentaler Ebene ist Wandern Balsam für die Seele. Durch das langandauernde Gehen verändert sich der Stoffwechsel, was dazu führt, dass die Produktion von körpereigenen Hormonen und Botenstoffen zunimmt, was wiederum zu einem glücklicherem Leben führt. Darüber hinaus kann das Wandern in der Natur das Ausschütten von Stresshormonen reduzieren und somit zum Helferlein für ein ausgeglicheneres Leben werden.

 

Fazit: Auch wenn es oft bequemer und einfacher scheint, das Auto zu nehmen, sollte man genau auf dieses auch mal verzichten. Beim zu Fuß gehen lernt man seine Umgebung mit ganz anderen Augen kennen, atmet frische Luft ein, tut der Umwelt einen Gefallen und fördert die eigene Gesundheit. Daher raten wir: Einfach mal tagtägliche Strecken durch Wandern ersetzen und mit einem besseren Gefühl durchs Leben gehen! 

 

Sportliche Grüße

Dominic von Deinem Team Megamarsch

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