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Slacklining – Was ist das?

Man sieht es immer häufiger. Menschen, die auf einem Gummiband ähnlichen Seil balancieren und verschiedene Tricks ausführen. Das geht im Park zwischen zwei Bäumen, aber auch im Gebirge über metertiefen Schluchten. Die Rede ist vom Slacklining - die Sportart, die auf der Slackline ausgeführt wird. Aber was ist Slacklinen überhaupt und was bringt es dem Körper? All diesen Fragen gehen wir in diesem Blog auf den Grund.

 

Slacklinen – Was ist das und wie funktioniert es?

Slacklining ist ein Balancesport, der die meisten Menschen sofort packt und nicht mehr loslässt. Wer einmal auf der Slackline stand, will das meistens immer und immer wieder tun und sich immer weiter verbessern. Die Sportart wurde zu Beginn der 1980er Jahre in den USA entwickelt und ist bis heute zur absoluten Trendsportart geworden. Das Prinzip des Slacklinens ist dabei sehr einfach. Es wird ein elastisches Band zwischen zwei Gegenständen, meist Bäumen, befestigt und die Person auf der Slackline hat die Aufgabe, von der einen auf die andere Seite zu laufen. Aufgrund des unterschiedlichen Materials des Bandes, ist Slacklining nicht mit dem Seiltanz gleichzusetzen. Beim Seiltanz wird meistens ein stabiles Drahtseil benutzt. Die Slackline wiederum besteht aus Schlauch- oder Gurtbändern. Slacklines sind speziell für den Sport angefertigte Produkte und es gibt viele unterschiedliche Arten der Slacklines. Die dünnste Variante des Bandes liegt beispielsweise bei 25mm, die breiteste bei 50mm. Auch bei der Dehnbarkeit gibt es Unterschiede unter den Bändern. Das Gemeine an der Slackline: Es sieht so einfach aus, aber wer schon einmal auf der Slackline stand, weiß, einfach ist das ganz und gar nicht! Die ersten Fortschritte macht man ziemlich schnell, aber wer beim ersten Mal auf der Slackline sein Gleichgewicht nicht halten kann, braucht sich nicht zu schämen. Gerade am Anfang wackelt die Slackline sehr stark. Schaffst Du es, nach dem ersten Tag halbwegs sicher auf dem Band zu stehen, ist das schon ein guter Fortschritt. Übernimm Dich also nicht und gehe nicht davon aus, dass Du das Handwerk des Slacklinens nach ein paar Stunden beherrschst. Es ist bekanntermaßen noch kein Meister vom Himmel gefallen.

 

Die wichtigsten Tipps für Anfänger

Wie bei allen neuen Sportarten, die Du ausprobierst, brauchst Du Geduld. Denn auch das Slacklinen benötigt eine Menge Training, bis man raushat, wie sich die Slackline verhält und wie sich Deine Bewegungen auf das Band auswirken. Wenn Du Dir Ziele setzen willst, sollten diese in etwa so aussehen: Zunächst solltest Du versuchen, halbwegs sicher auf der Slackline stehen zu können. Manche Menschen schaffen dies bereits nach ein paar Versuchen, andere brauchen dafür ein paar Tage. Gehörst Du zur zweiten Gruppe ist das kein Grund aufzuhören oder Dich schlecht zu fühlen. Das es hier Unterschiede zwischen den Menschen gibt, ist völlig normal! Schaffst Du es auf der Slackline zu stehen, kannst Du versuchen, die ersten Schritte zu machen. Diese werden zu Beginn sehr wacklig sein. Deshalb ist es wichtig, dass Du nach und nach Deine Balance findest, sodass die Schritte von Mal zu Mal sicherer werden. Hast Du die ersten sicheren Schritte drauf, kannst Du jetzt versuchen, die gesamte Slackline relativ sicher zu überqueren. Wenn Du es bis hier geschafft hast, wollen die meisten Personen immer mehr und kommen von der Slackline nicht mehr weg.

 

Wichtig ist, dass Du am Anfang nicht übertreibst. Sondern klein und vorsichtig anfängst, um Dich dann langsam zu steigern, damit Du Dich nicht verletzt. 

 

Die positiven Aspekte des Slacklinings

Die Verbesserung Deiner Balance: Es ist völlig egal, ob Deine Slackline knapp über dem Boden hängt oder mehrere Meter darüber. Es geht immer um das Thema Balance. Deine Balance wird während des Slacklinens so gut trainiert wie in sonst keiner anderen Sportart. Des Weiteren wird auch Deine Stabilität verbessert, was sich auch positiv auf andere Sportarten, wie z.B. Klettern und Skifahren auswirkt.

 

Stärkung der Muskulatur: Das Slacklinen beansprucht sehr viele Muskeln und verbessert die Muskulatur somit. Vor allem die Bauch- und Rückenmuskulatur werden beim Slacklinen beansprucht. Die Stärkung dieser Muskeln hat eine weitere positive Auswirkung: weniger Rückenschmerzen.

Es beugt Verletzungen vor: Wer nicht aufpasst und von der Slackline fällt, kann sich natürlich wehtun, aber darum geht es hier nicht. Die Rede ist von Knie- und Knöchelverletzungen. Die Stabilitätsübungen, die man auf der Slackline durchführt, reduzieren die Gefahr von genau diesen Verletzungen.

Gut für den Kopf: Slacklining wird manchmal auch „bewegte Meditation“ genannt. Schaffst Du es, die anfängliche Überforderung in Deinem Kopf abzustellen und Dich nur auf die Atmung zu konzentrieren, schaffst Du es auf dem Band zu meditieren und Deinen Kopf freizumachen.

 


Ich hoffe, ich konnte Dir das Slacklinen etwas näher bringen und Dich überzeugen, vielleicht auch mal auf die wackligen Bänder zu steigen. Hast Du schon Erfahrungen mit Slacklines gemacht, oder hast Du vor, es in der Zukunft mal auszuprobieren? Vielleicht hast Du ja sogar noch weitere Tipps, die wir nicht genannt haben. Schreibe uns gerne einen Kommentar mit Deinen Erfahrungen. Wir freuen uns über jede Rückmeldung! 

 

Sportliche Grüße

 

Marcel von Deinem Team-Megamarsch

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