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Fahrradfahren – Der Alleskönner

Fahrradfahren ist für jeden geeignet. Liest man etwas über den Sport auf dem Zweirad, hört man von allen Seiten nahezu nur gute Dinge! Ich habe mich mit diesem Thema genauer auseinandergesetzt und will Dir präsentieren, welche Vorteile das Radfahren hat, welche Ausrüstung Du benötigst und was Du während der Fahrt unbedingt beachten solltest.

 

Vorab sei gesagt: Es geht in diesem Blog nicht darum, Radfahren von anderen Ausdauersportarten, wie Schwimmen oder Joggen abzuheben. Auch diese haben sehr viele positive Effekte. Dennoch möchte ich Dir die Vorteile des Radfahrens in den nächsten Zeilen ein wenig näherbringen.

 

Regelmäßiges Radfahren: Eine Stärkung für die Gesundheit

  • Ausdauertraining: Das ist der wohl naheliegendste Vorteil des Radfahrens. Regelmäßiges Radfahren hält Dich fit und fördert Deine Ausdauer. Das heißt, wenn Du bei der Vorbereitung auf Deinen nächsten Megamarsch ein wenig Abwechslung willst, schwing Dich auf Dein Rad und spule ein paar Kilometer ab.

 

  • Muskeltraining: Neben Deiner Ausdauer stärkt das Radfahren auch Deine Muskulatur. Am stärksten wird natürlich Deine Beinmuskulatur trainiert, aber auch die Rücken- und Bauchmuskulatur, sowie die Schulter- und Armmuskulatur werden während der Fahrt beansprucht. Gerade für Deinen Rücken hat das einige Vorteile, da die aufgebaute Rückenmuskulatur Deine Wirbelsäule stabilisiert und die Bandscheiben schont.

 

  • Abnehmen: Das Radeln ist dafür geschaffen, abzunehmen und Fettleibigkeit vorzubeugen. Die Sportart verbrennt pro Stunde knapp 400 Kilokalorien, baut Cholesterin ab und kurbelt Deinen Stoffwechsel an. Wer abnehmen will, sollte also regelmäßig in die Pedale treten.

 

  • Gelenke: Im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten, ist Radfahren sehr gelenkschonend, denn das größte Gewicht des Körpers lastet auf dem Sattel. Das führt dazu, dass die Gelenke, Sehnen und Bänder beim Radeln nur wenig belastet werden. Des Weiteren werden Deine Gelenkknorpel mit Sauerstoff versorgt.

 

  • Stärkung der Atemwege: Durch regelmäßiges Radfahren stärkst Du Deine Atemmuskulatur. Das rhythmische Treten der Pedale füllt Deine Lunge gleichmäßig mit Sauerstoff und verbessert die Ventilation Deiner Lunge. Auf diese Weise beugt das Radeln Infekten und Atemwegserkrankungen vor.

 

  • Herz- Kreislauf: Dein Herz wird mit der Zeit effektiver und leistungsfähiger, wenn Du regelmäßig auf Dein Rad steigst. Radfahren regt den Blutkreislauf an und steigert das Schlagvolumen Deines Herzes, dabei wird auch das Blutvolumen vergrößert.

 

  • Gehirnjogging: Bei Gehirnjogging denkt man schnell an Sudokus, oder Kreuzworträtsel, aber auch Ausdauersport hat eine positive Wirkung auf die Gehirnaktivität und soll die geistige Leistungsfähigkeit sogar mehr fördern als z.B. das Lösen von Kreuzworträtseln. Dein Gehirn wird beim Sport mit Sauerstoff und Glukose versorgt und gewinnt an Substanz. Langfristig steigert das Deine kognitiven Fähigkeiten, Deine Konzentration und Deinen IQ.

 

  • Deine Umgebung: Ein letzter, aber nicht zu vernachlässigender Vorteil ist Deine Umgebung. Im Gegensatz zum Laufen oder Schwimmen, legst Du beim Radeln sehr viel mehr Strecke zurück. Das heißt Du siehst mehr von der Welt und der Natur und kannst Deine Umgebung noch ausgiebiger genießen.

So rüstest Du Dich richtig aus

Damit Deine Fahrradtour zu einem großartigen, aber auch sicherem Ereignis wird, benötigt es natürlich die richtige Ausrüstung, neben Deinem Fahrrad. Deshalb haben wir für Dich eine Liste mit den wichtigsten Dingen, die Du unbedingt dabeihaben solltest, zusammengestellt:

  • Fahrradhelm: Schützt Dich bei Stürzen. Achte darauf, dass der Helm Dir genau passt und dass er angenehm zu tragen ist.
  • Funktions- und witterungsgerechte Kleidung: Hält Dich warm und trocken.

 

  • Brille: Schützt dich vor UV-Strahlen, Fahrtwind, Insekten und aufspritzender Nässe.

 

  • Trinkflasche: Am besten mit Leitungswasser und Vitaminen und Mineralen gefüllt. Damit werden Deine Muskulatur und Dein Gehirn auch während der Fahrt mit ausreichend Nährstoffen versorgt.

 

  • Notfallset: Sollte eine Pumpe, Flickzeug, einen Ersatzschlauch und das nötige Werkezeug beinhalten, damit Dich auch ein Plattfuß nicht stoppen kann.

 

  • Erste Hilfe Set: Sollte es zu einem Sturz kommen, kannst Du Dich mit dem Set versorgen und schnell wieder aufs Rad springen.

 

  • Fahrradschloss: Sichere Dein Fahrrad, wenn Du es abstellst und Dich entfernst. Ich selbst musste schon zweimal die Erfahrung machen, dass mein Fahrrad gestohlen wurde. Begehe nicht denselben Fehler, sondern schließe Dein Fahrrad mit einem hochwertigen Schloss ab.

Sei stets achtsam

Der Gefahr von typischen Sportverletzungen ist man beim Radeln in der Regel nicht ausgesetzt. Auch Überbelastungen und Kreislaufprobleme treten beim Radfahren eher selten auf.  Einzig Muskelkater oder ein schmerzendes Gesäß beklagen Radfahrer immer wieder. Diese beiden Dinge kannst Du aber einfach umgehen. Achte unbedingt darauf, dass Dein Rad richtig eingestellt ist und Du Deine Trainingsintensität richtig dosierst. Beachtest Du beides, gehört Muskelkater der Vergangenheit an.

 

Die größte Gefahr beim Radfahren ist Deine eigene Unaufmerksamkeit und daraus entstehende Verkehrsunfälle. Als Radfahrer bist Du Verkehrsteilnehmer mit Rechten und Pflichten. Das heißt: Fahre vorausschauend, gebe Handzeichen und habe stets Deine Umgebung im Blick. Fährst Du vorsichtig und achtest auf Deine Verkehrsteilnehmer, kannst Du gefährliche Situation einfach umgehen. Die schönsten Radstrecken liegen aber sowieso abseits der befahrenen Straßen, sodass Autos Dich im Normalfall sowieso nicht stören sollten.

 

Ich hoffe, ich konnte Dir das Radfahren etwas näherbringen und Dich überzeugen ab jetzt häufiger mal zum Fahrrad zurückzugreifen. Wie stehst Du zum Radfahren? Fährst Du viel Rad und hast du noch Tipps, die man beachten sollte? Schreibe uns gerne einen Kommentar mit Deinen Erfahrungen. Wir freuen uns über jede Rückmeldung!

Sportliche Grüße

 

Marcel von Deinem Team-Megamarsch

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