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Wann ist der beste Zeitpunkt, um Sport zu machen?

Es ist allgemein bekannt, dass Sport in einem gewissen Maße viele gesundheitliche Vorteile hat, wenn er denn richtig ausgeübt wird. Trotzdem gehen rund 60% der EU Bürger einer bewegungsarmen Lebensweise nach. Dabei kann der richtige Sport zur richtigen Zeit sogar dabei helfen, neue Gehirnzellen zu generieren. In diesem Beitrag stellen wir Euch ein mal vor, wie der Zeitpunkt sowie die Sportart mit der Effektivität der Vorteile zusammenhängt.

Zunächst ist natürlich jede Bewegung gesund für den Körper, so lange man es nicht übertreibt und sich dadurch Verletzungen zuzieht. Tatsächlich hat eine Studie aber hervorgebracht, dass Menschen, die regelmäßig einem Ausdauersport nachgehen, in der Regel geistig aktiver waren als Menschen, die regelmäßig Sportarten ausüben, bei denen man nicht so aktiv ist. Geistige Fitness ist ein wichtiger Faktor in Sachen Demenz und Alzheimerprävention. Deswegen sind Sportarten wie zum Beispiel Laufen, Spinning und Radfahren effektiver, um die geistige Fitness anzukurbeln, als beispielsweise Gleichgewichts- und Beweglichkeitstrainings wie Yoga und Spazierengehen.

Das soll aber natürlich nicht heißen, dass diese Aktivitäten gar nichts bringen. Im Gegenteil. Eine Balance von Ausdauer- und Gleichgewichtstrainings wird empfohlen. Beides unter einen Hut zu bringen, kann nämlich nicht nur die geistige Fitness stärken, sondern auch gleichzeitig helfen, Stürze vorzubeugen oder das Verletzungsrisiko zu vermindern. 

 

Allerdings sollte man beachten, dass auch andere Faktoren dabei eine Rolle spielen wie zum Beispiel die Ernährung, Laster wie Rauchen oder übermäßiger Alkoholkonsum.

 

Aber wann machst Du denn nun am besten Sport?

Das hängt ganz von Deinem Körper und Deiner Genetik ab. Denn die sogenannte „Innere Uhr“ spielt eine sehr große Rolle bei dem idealen Zeitpunkt, Sport zu machen, da nämlich auch der Stoffwechsel zu 50% davon bestimmt wird. Natürlich hat aber sowohl Sport am Morgen als auch Sport am Abends seine Vorteile. Beispielsweise profitieren die Skelettmuskeln deutlich von einem morgendlichen Training. Interessant wird das für Menschen mit Übergewicht oder Diabetes, da die Muskeln hier ihre Fähigkeiten erhöhen, Zucker und Fett im Stoffwechsel zu verwerten.

Sport am Abend ist hingegen im Blick auf den Energieverbrauch besser und somit effektiver für zB. Gewichtsverlust. Zusätzlich hat Sport am Abend auch eine Auswirkung auf Deinen Schlaf. So kam bei einer Studie heraus, dass Menschen, die abends sportlich aktiv waren, prozentual einen größeren Teil ihrer Schlafenszeit in der Tiefschlafphase verbrachten als Menschen, die abends nicht sportlich aktiv waren. Die Tiefschlafphase ist sehr wichtig für die Regeneration des Körpers. Allerdings sollte Sport am Abend nicht bedeuten Sport kurz vor dem zu Bett gehen, denn sportliche Aktivitäten eine Stunde vor dem Schlafen gehen wirken sich dann wieder negativ auf die Schlafqualität aus, weil das die Zeit des Einschlafens heraus zögert.

 

Fun Fact am Rande: In Deutschland wird der Abend bevorzugt, um Sport zu treiben. Dabei trägt ein Stoffwechselprodukt dazu bei, dass die Leistungsfähigkeit höher ist. Dieses Produkt ähnelt dabei kurioserweise mit seiner Wirkung einem Mittel, welches beim Doping zum Einsatz kommt.

 

Was für einen Sport machst Du am liebsten und lieber morgens oder abends? Lass uns doch gerne Deine Meinung und Tipps in den Kommentaren da.

 

Sportliche Grüße, Valentina von Deinem Team Megamarsch

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