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TEATIME

Teetrinken liegt im Trend. Er gilt als gesund und wird praktisch auf der gesamten Welt getrunken, wobei es bei der Zubereitung regionsabhängige Unterschiede gibt. Außerdem eignet er sich hervorragend, um in seinem Alltag einen Moment inne zu halten und sich zu entspannen. Egal wie Ihr ihn am liebsten mögt, heute wollen wir mit Euch ein paar interessante Informationen rund um das Thema Tee teilen. 

Teegenuss

Da wo Kamillentee drauf steht, ist noch lange keiner drin, denn eigentlich handelt es sich dabei gar nicht um Tee, sondern um einen Kräuteraufguss. Das gleiche gilt für Sorten, wie Hagebutte oder Pfefferminze. Der eigentliche Tee wird aus der sogenannten Teepflanze gewonnen. Insgesamt unterscheidet man in Schwarzen Tee, Grünen Tee, Weißen Tee und Oolong Tee, die sich lediglich durch die jeweiligen Reifungsprozesse unterscheiden. Tee ist ein wahres Kulturgetränk und stammt ursprünglich aus China. Er ist beispielsweise bei tibetanischen Mönchen ein fester Bestandteil ihres Alltags. Später gelangte die Teepflanze nach Indien, wodurch sich dort erst später eine typisch indische Teetrinkweise entwickelt hat.  Der damalige Großimport Großbritanniens beschleunigte die Entwicklung beider Märkte. Im Gegensatz dazu wurden sowohl in Korea als auch Japan der Genuss von Tee deutlich früher in den Alltag eingebunden, was nicht zuletzt an der ehemalig japanischen Besatzung in Korea liegt. 

Tee werden viele vitalisierende Eigenschaften zugeschrieben. Beispielsweise hilft er dem Körper bei der Regulation seines Wasserhaushaltes. Die Verdauungsorgane hält er ebenfalls fit, indem er unter anderem Entzündungen hemmt. Durch in der Pflanze enthaltenes Koffein wirkt er auf den Körper mit einem wach machender Effekt. Prozentual betrachtet enthält die Teepflanze sogar mehr Koffein als Kaffee, wobei bei der Zubereitung nicht der gesamte Wirkstoff herausgelöst wird und sich die Wirkung des Tees langsamer entfaltet als bei herkömmlichem Kaffee. Schutz vor Hautalterung beziehungsweise allgemeiner Alterung der Zellen bietet Tee ebenfalls, da freie Radikale durch andere im Tee enthaltene Bestandteile neutralisiert werden. 

KräuterAufguss

Auch diverse Kräuteraufgüsse enthalten gesundheitsfördernde Stoffe. Beispielsweise hilft ein Brennnesselaufguss dem Körper bei der Entgiftung und spült die Nieren gut durch. Deshalb wird er beispielsweise gerne von Rheumapatienten getrunken. Auch der bereits erwähnte Kamilleaufguss enthält entzündungshemmende Komponenten, weshalb er, genau wie Zimt, eine lindernde Wirkung auf Halsschmerzen haben kann. Gerade bei sogenannten Arzneitees kann es bei dauerhaftem Konsum sinnvoll sein, potentielle Folgen für den Körper mit einem Arzt oder Apotheker zu besprechen. Johanniskrautaufguss hat beispielsweise eine beruhigende und stimmungsaufhellende Wirkung. Außerdem kann die Vermehrung von Bakterien oder Viren eingedämmt werden. Bei seinem Genuss kann es allerdings zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen, weshalb man sich im Vorfeld ausreichend informieren sollte. 

Zubereitung

Sein Heißgetränk bereitet man im Idealfall mit kochendem Wasser zu. Das hat den Hintergrund, dass so Keime abgetötet werden, die sich potentiell auf den Pflanzenteilen befinden, beispielsweise bei selbst gesammelten Kräutern. Bei der Dauer, die der Tee im Wasser bleibt, kommt es darauf an, dass Du für Dich herausfindest, wie Du ihn am liebsten hast. Dabei liegt der Endpunkt idealerweise im Rahmen der empfohlenen Zeitspanne der jeweiligen Sorte. Zusammen mit der Portionierung des Tees beeinflusst die Dauer der Ziehzeit das geschmackliche Ergebnis des Getränks. 

Welche Sorte ist Deine persönliche Lieblingssorte? Teil sie gerne mit uns als Kommentar unter dem Blog.

 

Sportliche Grüße

Christine von Deinem Team-Megamarsch

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