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Glücklich durch Tanzen

In letzter Zeit mal die die Musik aufgedreht und durchs heimische Wohnzimmer getanzt? Nein? Vielleicht kann Dich ja dieser Blogbeitrag dazu motivieren, neuen Schwung in Dein Leben zu bringen. Denn: Tanzen macht nicht nur Spaß, sondern fördert, wenn man es nicht übertreibt, die Gesundheit. Darüber hinaus gehört Tanzen zu den ursprünglichsten und ältesten Bewegungsformen. Es ist sozusagen genetisch verankert.

Musik An

Einer der Gründe, warum tanzen glücklich macht, ist die Musik. Sie beeinflusst uns. Durch Harmonien, Rhythmen und, sofern vorhanden, auch Liedtexten werden unterschiedliche Emotionen in uns ausgelöst. Darum legen viele Menschen für verschiedene Stimmungen und Situationen unterschiedliche Playlists an. Wenn man nicht gerade eine spezifische Tanzform wie Salsa gewählt hat, kann man praktisch zu jeder Musik tanzen. Gut ist, was gefällt und Freude macht. Das Tolle am Tanzen ist, dass man neben der Musik keinerlei Equipment braucht, um anzufangen. Barfuß oder mit speziell dafür ausgelegten Schuhen… Das bleibt Dir überlassen. Hast Du gesundheitliche Beschwerden, beispielsweise mit den Gelenken, solltest Du Dich vor Beginn Deines Trainings allerdings bei einem Arzt vorstellen. Wenn Du ein richtiges Workout daraus machen möchtest, empfiehlt es sich ähnlich wie beim Joggen, mit ein bis drei Einheiten pro Woche zu beginnen und es erstmal mit 30 bis 45 Minuten zu versuchen. Dabei ist es wichtig, sich vorher gut auf zu wärmen, da beim Tanzen viele Muskelgruppen auf einmal beansprucht werden und es sonst leicht zu einer Zerrung kommen kann. Außerdem sollten die einzelnen Bewegungen aus dem gleichen Grund möglichst kontrolliert ausgeführt werden. Hält man sich an diese beiden Regeln, kann tanzen wunderbar dabei helfen, verspannte Muskelpartien, beispielsweise im Rücken, zu entspannen

Vorteile

Beim Tanzen hat unser Gehirn zahlreiche unterschiedliche Reize zu verarbeiten. Das führt dazu, dass sich neben neuen Muskeln auch neue Hirnzellen bilden. Sie fördern die Konzentration und machen uns dauerhaft leistungsfähiger. Laut Studien beugt Tanzen deshalb deutlich stärker gegen Demenz vor, als vergleichsweise das Lesen eines Romans. Auch bei Patienten mit psychischen Erkrankungen, wie etwa Depressionen, kann tanzen eine Verbesserung des allgemeinen Zustands hervorrufen. Das liegt vor allem daran, dass große Mengen Hormone, wie etwa Serotonin, oder Dopamin, ausgeschüttet werden, die nachweislich für gute Laune und mehr Kreativität sorgen. Außerdem werden durch die Bewegungen die im Blut vorhandenen Stresshormone Cortisol und Adrenalin gesenkt, die vor allem durch Stress entstehen. Ein weiterer Grund, warum Tanzen auf diese Weise wirkt, ist das Kontrollempfinden über den eigenen Körper. Physisch verbessern sich durch die rhythmischen Bewegungen vor allem die Koordinationsfähigkeit und die allgemeine Körperspannung. Nach einer Weile des Trainings wirst Du bemerken, dass Du mit einer aufrechteren Haltung durch Deinen Alltag kommst und durch die verbesserte Ausdauer allgemein mehr Energie hast. Betrachtet man einen professionellen und geübten Tänzer, fällt auf, dass sich sein oder ihr Körperbau vor allem durch eine starke Bein- und Rückenmuskulatur auszeichnet. Bei Schlafproblemen kann Tanzen ebenfalls helfen. Das Einschlafen wird Dir leichter fallen, wenn Du Dich am gleichen Tag eine Weile zum Takt der Musik gewogen hast. Selbst wenn Du schwanger bist, solltest Du nicht auf einen spaßigen Tanz verzichten, da sowohl Bewegung als auch Musik nachweislich einen positiven Effekt auf das ungeborene Kind haben können. Nach der Schwangerschaft oder bei Übergewicht kann diese Art der Bewegung ebenfalls helfen, zusätzliche Kilos purzeln zu lassen. 

Anregung

Um mal etwas ganz Neues auszuprobieren empfehlen wir Euch den  hawaiianischen Hula Tanz. Dieser wird vor allem durch anmutige Fließbewegungen, die von der Hüfte ausgehen, dominiert. Die obere Körperhälfte bleibt dabei gerade. Da beim Hula neben der Hüfte auch speziell die Füße gefordert werden, wirst Du langfristig merken, dass sie deutlich flexibler werden. Für den Fall, dass Du es lieber statischer magst, ist Ballett zu empfehlen. Jede einzelne Bewegung exakt auszuführen und dabei dauerhaft das Gleichgewicht zu halten, fordert ganz schön heraus. Allerdings verbessern sich relativ schnell Deine Beweglichkeit und Deine Körperhaltung. Wenn Dir mehr nach lebendigen Rhythmen ist, empfehlen wir alles, was in Richtung Latin geht. Zumba, beispielsweise, wird zu dieser Kategorie dazugezählt und lässt sich leicht per Online-Kurs oder YouTube-Video in den Alltag integrieren. Insgesamt ist diese Tanzrichtung relativ locker und intuitiv. Beweg Dich einfach, wie es Dir am meisten Freude bereitet, denn darauf kommt es am Ende an.

 

Wann hast Du das letzte Mal getanzt? Schreib es uns Dein Erlebnis als Kommentar unter den Blog und teile ihn mit uns.

 

Sportliche Grüße und bleibt gesund,

Eure Christine vom Team-Megamarsch

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