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Wandern in Kalifornien, USA

Kalifornien ist nicht nur der bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA, sondern bietet ebenso eine beeindruckende Vielfalt der Natur. Berge, Ozean, Metropolen, Täler und Nationalparks. Aufgrund der Vielfalt an natürlichen Gegebenheiten, lohnt sich natürlich auch zu wandern. Welche Nationalparks dafür besonders gut geeignet sind und welche Eigenschaften diese haben, erfahrt Ihr in diesem Blogbeitrag.

 

Sequoia National Park

 

Der Sequoia Nationalpark liegt zentral in Kalifornien in der Region „Sierra Nevada“. Das Hauptmerkmal dieses Nationalparks sind die riesigen Mammutbäume, die sich über den Großteil des Nationalwaldes erstreckt. Ideal zum Wandern ist der Sequoia Park ebenfalls. Der Sequoia National Forest und der Sequoia Nationalpark werden zwar als getrennt Gebiete angesehen, weisen jedoch die gleichen Charakteristiken auf und werden auch zusammen verwaltet. Ein weiterer Nationalpark, der direkt an dem Sequoia grenzt, ist der Kings Canyon. In diesem Nationalpark steht ebenfalls eine Vielzahl an Mammutbäumen, weshalb er aufgrund seiner Position oftmals in direkter Verbindung zum Sequoia Nationalpark steht. Das gesamte Gebiet erstreckt sich über mehr als 3500 Quadratkilometer und durch das Zusammenspiel des sub-alpinen Klimas mit den alten, riesigen Sequoia Bäumen wird dem Gebiet eine urige, natürliche Atmosphäre verliehen. Der Nationalpark bietet nicht nur den höchsten Berg Kaliforniens (Mount Whitney) sondern auch, mit einem Durchmesser von 11 Metern, den größten Baum auf diesem Planeten, dem „General Sherman Tree“. Sein Alter wird auf 1900-2500 Jahre geschätzt. Der Nationalpark ist optimal für die Art von Wanderern, die Ruhe und Nostalgie anziehend finden.

 

Yosemite National Park

 

Der Yosemite Nationalpark befindet sich ebenfalls in der Sierra Nevada nördlich des Sequoia Nationalparks. Im Gegensatz zu den Wäldern und Gebirgen des Sequoia Nationalparks, bietet der Yosemite Wasserfälle, grüne Weiden und einzigartige Granitfelsen. Der Yosemite Nationalpark erstreckt sich über circa 3000 Quadratkilometer und ist „nur“ 4-5 Stunden von der Großstadt San Francisco entfernt. Nicht nur die Flora ist das beeindruckende an dem Nationalpark, sondern auch die Fauna. Im Nationalpark leben einige wilde Tierarten. Von Eichhörnchen über Bergziegen, bis hin zu Rehen und Hirschen. Jedoch ist der Yosemite Park auch der Lebensplatz von einigen Berglöwen, welche Panther und Puma ähnlich sind. Im Nationalpark leben ebenfalls sehr viele Schwarzbären, die bei Futtersuche etwas unangenehm werden können. Dennoch bietet der Yosemite Nationalpark zahlreiche Wandermöglichkeiten mit vielen Highlights und Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel den „Glacier Point“, dem bekanntesten Aussichtspunkt des Parks oder den „Yosemite Falls“, welche zu den höchsten Wasserfällen der Welt gehören. Ein weitere Sehenswürdigkeit bietet der „Tenaya Lake“, ein Gletschersee inmitten des Nationalparks. Der Yosemite Nationalpark ist für die abwechslungsreicheren Wanderer. Viel Leben, viel Bewegung und viel Abwechslung

 

Death Valley

Wer es sehr extrem mag, hat die Möglichkeit im Death Valley (Tal der Toten) zu wandern. Jedoch muss definitiv erwähnt werden, dass es sich beim Death Valley um den heißesten und trockensten Ort des gesamten nordamerikanischen Kontinents handelt. Temperaturanstiege bis zu 50 Grad Celsius gehören hier zur Norm. Die Region liegt im Osten des Bundesstaats Kalifornien an der Grenze zu Nevada. Eine Besonderheit dieses Tals ist, dass es 86 Meter unterhalb des Meeresspiegels liegt und somit der tiefste Punkt der Vereinigten Staaten ist. Als Wanderer sollte man schon bei leichten Wanderungen genug Wasservorrat mit sich führen. Ideal ist der Death Valley Nationalpark für diejenigen, die gerne in wüsten- und steppenartigen Gebieten, bei sehr hohen Temperaturen wandern.

 

Joshua Tree Nationalpark

Dieser Nationalpark trägt seinen Namen aufgrund des Propheten Joshua und liegt im Südosten Kaliforniens. Der ebenfalls wüsten- und steppenartige Nationalpark ist besonders von Agavengewächsen geprägt. Das Klima in Kombination mit der Flora der Gegend zieht jährlich viele Wanderer an. Der Joshua Tree Nationalpark erstreckt sich über 3000 Quadratkilometer und ist circa 100 Kilometer von der mexikanischen Grenze entfernt. Die Frühlingszeit ist besonders ereignisreich innerhalb des Nationalparks, da die Blumen und Kakteen zu diesem Zeitpunkt anfangen zu blühen. Ganz nach dem Motto: Das Auge wandert mit!

 

Welcher Nationalpark Kaliforniens spricht Euch persönlich am meisten an? Wart Ihr schonmal in den Vereinigten Staaten? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

 

Sportliche Grüße

Euer Team Megamarsch 

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