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Veränderungen

Manchmal im Leben hat man einfach das Gefühl, nicht mehr weiter zu kommen. Alles steht gefühlt still und nichts will so richtig gelingen. Die Motivation ist niedrig und nichts macht wirklich Freude. Wenn Du an diesem Punkt angekommen bist, wird es Zeit für eine Veränderung. Egal, ob Du große oder kleine Schritte gehst. Wichtig ist nur, dass Du Dich bewegst, denn wenn Du Dich nicht bewegst und nicht für Dich einstehst, wird sich tendenziell auch nichts verändern.

Warum nicht?

Wenn Du Dir diese Frage stellst, werden Dir wahrscheinlich gleich mehrere Gründe einfallen, die dagegen sprechen etwas Neues auszuprobieren. Je länger Du darüber nachdenkst, desto mehr Gründe werden Dir einfallen, es nicht zu tun. Das liegt vor allem daran, dass wir Menschen Gewohnheitstiere sind. Eingeübte Verhaltensmuster haben im Laufe der menschlichen Evolution dafür gesorgt, dass wir die Chance hatten zu überleben. Auch heute helfen uns solche Strategien, im Alltag zurecht zu kommen und an uns gestellte Aufgaben zu lösen. Gleichzeitig sorgen sie dafür, dass wir uns gehen lassen. Alles, was wir brauchen, ist schnell zu beschaffen und Dinge, die uns interessieren, sind mit einem Klick auffindbar. Auf Grund der vielen Reize, die uns heute überfluten, fällt es uns zunehmend schwerer, auf unsere inneren Bedürfnisse zu hören und die uns eigentlich wichtigen Ziele umzusetzen. Wenn Du also bereits den Wunsch hast, etwas Neues zu wagen, lass Dich nicht von umkonstruktivem Grübeln von Deinem eigentlichen Ziel abbringen, sondern suche einen Weg, wie Du es realisieren kannst. 

Wenn Du noch nicht so genau weißt, was eigentlich das Problem ist, kann es helfen, eine Liste zu erstellen, auf der einfach alles aufgelistet wird, was Dich gerade stresst. Die einzelnen Punkte können anschließend nach Stresslevel und zeitlichem Aufwand sortiert werden. Danach fällt es durch die größere Übersichtlichkeit leichter, an einem Punkt anzufangen und sich eine Strategie zu überlegen. Daneben gibt es auch einen anderen Ansatz, bei dem Du zwar ebenfalls eine Liste erstellst, aber hier schreibst Du ausschließlich Dinge auf, die Du einfach gerne mal ausprobieren möchtest. Beide Varianten können dabei helfen, sich mittels neuer Reize und Verhaltensmuster aus der Tiefphase herauszuholen.

 


Ideenfindung

Prinzipiell geht es im Leben darum, dass Du als Mensch zufrieden bist und Dich in Deiner Umgebung wohl fühlst. Dazu gehört zum Beispiel, dass Du Dich in Deinem Zuhause geborgen fühlst. Wenn dem nicht so sein sollte, hast Du direkt einen wunderbaren Ansatzpunkt für eine Veränderung. Auch die Beziehung zu Deinen Mitmenschen kann aus verschiedenen Gründen eher angespannt sein und einer genaueren Betrachtung bedürfen. 

Wenn Du einfach überhaupt nicht weißt, wo Du beginnen sollst, überlege einfach mal, was Dich glücklich macht. Ist es Zeit mit Deinem Partner oder Deinen Kindern zu verbringen? Dich draußen in der Natur aufzuhalten oder ganz entspannt ein Bad zu nehmen? Manchmal sind es vor allem die kleinen Dinge, die einen glücklich machen können. Sollte Dir spontan nichts einfallen, kannst Du auch überlegen, was Dich in der Vergangenheit glücklich gemacht hat. Frage Dich, was genau Dich in diesen Momenten mit einem zufriedenen Gefühl hinterlassen hat. Für die Dauer solcher Überlegungen, lohnt es sich eine kleine Auszeit zu nehmen. Einen Moment ganz für sich in einer entspannte Umgebung. Beispielsweise im gemütlichen Lieblingssessel bei einer Kanne Tee und selbst gebackenen Keksen. Vielleicht machst Du auch eine kleine Wanderung. Während Dir die frische Luft um die Nase weht und die Dich umgebene Landschaft auf Dich wirken kann, hast Du die Chance, den Kopf frei zu bekommen und Dich ähnlich, wie bei einer Meditation, auf nur eine Sache zu fokussieren. Die Bewegung und der Sauerstoff sorgen dafür, dass Dein Gehirn beflügelt wird.

Egal ob Du Veränderungen strategisch angehst oder Dich von Deinem Bauchgefühl leiten lässt. Wichtig ist nur, dass Du Dir bewusst die Zeit nimmst, Dich neuen Reizen auszusetzen. Sie helfen Dir aus Deinem Motivationsloch herauszukommen und neue Verknüpfungen in Deinem Gehirn anzuregen, denn die sorgen für einen Stimmungswechsel. Zwischen gewohnten Dingen und Neuerkundungen sollte ein ausgewogenes Verhältnis bestehen. So kannst Du Dich weiterentwickeln. 


Neuerkundungen sollte ein ausgewogenes Verhältnis bestehen. So kannst Du Dich weiterentwickeln. 

 

Ihr habt Eure eigenen Ideen oder persönlich viele Veränderungen mitgemacht? Teilt gerne Eure Erfahrungen mit uns. 

 

Sportliche Grüße

Euer Team-Megamarsch

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