Laufen in der dunklen Jahreshälfte

Dunkel, kalt und bestenfalls total verregnet. So fühlt sich der November häufig für uns an. Aber auch im weihnachtlichen Dezember, im tiefwinterlichen Januar oder im regenarmen Februar kann es an Motivation für den Sport mangeln. Doch es gibt auch schöne Seiten am Laufen in der dunklen Jahreshälfte und nach einigen Versuchen kannst auch Du schnell die Freude daran finden. 

Heute gibt es von uns unsere 4 Gründe und Tipps, was das Laufen zurzeit für Dich einfacher macht! 

Morgens laufen 

 

Am Abend nach mehreren Stunden auf der Arbeit die Motivation zu finden, um sich noch aufzuraffen, ist nicht einfach. Besonders wenn man sich für den Tag das Ziel gesetzt hat, noch Laufen zu gehen. Aber warum nicht mal morgens eine Stunde früher aufstehen und dann bereits laufen gehen? Dunkel ist es bekanntlich in beiden Fällen. 

Durch die morgendliche Sporteinheit bist Du tagsüber wacher und hast Deinen Kreislauf und Stoffwechsel bereits in Schwung gebracht. Während Deiner Laufeinheit kannst Du Deinen Tag für Dich strukturieren und bist bestens mit Sauerstoff versorgt. Außerdem fällt es Dir leichter, am Abend in den Schlaf zu finden, da der Körper noch einmal richtig hochgefahren wird. Du kannst die Laufklamotten schon für den nächsten Tag vorbereitet bereitlegen, damit der Start am Morgen noch schneller geht. 

Probieren geht über Studieren

 

Im Sommer ist es leichter, einfach loszulaufen. Abgesehen von der Temperatur ist es auch schlichtweg hell draußen. In den Herbst- und Wintermonaten aber ist es schwieriger, die gewohnten Strecken aus dem Sommer zu laufen. Manche Wälder, Parks oder Bauernschaften sind nicht ausreichend beleuchtet, sodass Du Dich im Stadtbereich aufhalten musst. Hier spielen die Menge an anderen Verkehrsteilnehmern, unübersichtlichen Kreuzungen und parkenden Autos eine viel entscheidendere Rolle, die schnell gegen die abendliche oder morgendliche Sporteinheit sprechen.  

Doch jede Stadt hat auch hier ihre geheimen Ecken für Dich. Du kannst nach Belieben Deine Stadt erkunden und wirst schnell feststellen, welche Strecken Du Dir zusammenbauen kannst. 

Die Ausdauer für den Sommer schaffen 

 

Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut, Deine Ausdauer kann es aber über den Winter werden. Das richtige Ziel - wie die Teilnahme an einem Wettkampf - ist gewiss eine passende Motivation für Deine Laufeinheit. Aber auch der Wille im Sommer bereits mit einer gesteigerten Grundlagenausdauer sich wieder mit der Laufgruppe zu treffen und weniger aus der Puste zu sein als im Vorjahr, kann Dir helfen Dich zu motivieren. 

Wintersportler werden bekanntlich über den Sommer gemacht, warum Du dann nicht über den Winter? 

Laufen durchs Laub und das Knirschen im Schnee  

 

Intrinsische Motivation, also der Wille von sich aus laufen zu gehen, schlägt alle anderen Motivationsfaktoren um Längen. Sie aufzubauen dauert allerdings lange und selbst dann hat auch der motivierteste Läufer mal einen Hänger. Gerade die Herbst- und Wintermonate bieten Möglichkeiten extrinsische Faktoren zu nehmen. Bei der extrinsischen Motivation sind Faktoren von außen ausschlaggebend. 

Während im Herbst das schöne, bunte Laub auf den Wegen überwiegt, sticht im Winter das Knirschen im Schnee heraus. Besonders morgens als erster Läufer die eigenen Schritte in der verschneiten Landschaft zu sehen, kann Dein Motivationsgrund im Winter sein. Wahrscheinlich entdeckst Du selbst auch eigene Gründe, warum Du die Herbst- und Winterzeit bevorzugst. 

Welche Vorteile seht Ihr in der dunklen Jahreshälfte? Welcher Punkt fehlt noch bei dieser Auflistung? Wir freuen uns auf Eure Antworten! 

 

Sportliche Grüße 

Eurer Team Megamarsch 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0