Homeworkouts und dessen Sinnhaftigkeit in Zeiten einer Pandemie

Sport oder aktive Bewegung ist für viele eine unverzichtbare Sache. Aufgrund der momentanen Covid-19 Situation ist allerdings dies garnicht beziehungsweise nur stark eingeschränkt möglich. Jeder ist angehalten, möglichst viel zu Hause zu bleiben und den Kontakt zu Anderen zu vermeiden, ist die Auswahl an Aktivitäten nicht sehr umfangreich. Die Sportstädten oder Vereine sind hierbei für viele die ausschlaggebende Motivation um sich für den Sport zu motivieren. Sicherlich gibt es hier und da den Einen oder Anderen der von sich aus diszipliniert und motiviert genug ist, um aus eigener Kraft sportlich aktiv zu sein, aber meistens ist dies nicht der Fall.

Das Ziel hier soll es nicht sein, darüber zu philosophieren in welche Kategorie Du fallen würdest oder welche Motivation Du als Anreiz nutzt um sportlich aktiv zu werden. Ziel soll es sein, Dir zu zeigen welche Optionen Dir offen stehen und wie sinnvoll diese sind. 

Als zentrales Betrachtungsziel soll uns dafür das mehr oder weniger bekannte Verfahren des „Homeworkouts“ dienen. Dem Ein oder Anderen ist dies vielleicht kein Begriff daher folgt hier eine kurze Erläuterung des Begriffes. Der Begriff  „Homeworkout“ betitelt das Training zu Hause, also das Durchführen von Trainingseinheiten in den eigenen vier Wänden. Inbegriffen sind hauptsächlich Körpergewichtsübungen aber auch Übungen die Beispielsweise mit Utensilien wie Gewichtswesten, Gummizügen oder Dip - Barren durchgeführt werden können. Die Vielfalt an Übungen, Techniken und Varianten ist schier endlos. Diese sollen uns aber nicht weiter kümmern da wir sonst von der Kernthematik zu weit abschweifen werden.

Die oben angesprochenen Alternativen sollen nicht unerwähnt bleiben. Aktivitäten die möglich die eine gute Abwechslung bieten wären beispielsweise  Joggen, Yoga,  Calisthenics und noch vieles mehr. Zu einigen der Sportthemen haben wir bereits Blogbeiträge die ihr ebenfalls zur Verfügung  stehen habt. 

 

Kommen wir aber nun endlich zum zentralen Punkt warum wir überhaupt hier sind. Das Pro- und Contra zur Thematik. Für einige mag die angestrebte Diskussion als sinnlos betrachtet werden, da der weitverbreitete Grundsatz „ alles ist besser als nichts tun“ gilt. Die Fragestellung sollte sich aber nicht auf die bloße Sinnhaftigkeit auf Sport allgemein beziehen, sondern explizit auf das Training in den eigenen vier Wänden. 

Was spricht für das Training zu Hause ? Homeworkouts sind grundsätzlich eine tolle Sache. Sie lassen sich leicht und flexibel in den Tag eines jeden einbauen. Es gibt keinen Grund mehr für Ausreden da keine lange fahrt oder ähnliches vorab absolviert werden muss. Der Trainingsbereich ist direkt vor Dir. Sei es im Wohnzimmer, die Küche oder aber gar die Abstellkammer., alles eignet sich mit etwas Platz zum Training. Man ist auf kein teures Equipment angewiesen und es gibt auch keine Warteschlangen oder vergleichbares. Zu Hause sind die Variablen die zu einer Störung führen besser kontrollierbar. Weitere Vorteile sind im punkto Equipment zu finden. Ganz allgemein wird dies nicht zwangsläufig benötigt kann aber als gute Ergänzung oder zum Ausbau bei Fortgeschrittenen genutzt werden. Die Anschaffung ist einmalig und ist mit verhältnismäßig geringen Kosten verbunden. Die bereits genannten Utensilien die genutzt werden können, sind entsprechend leicht verfügbar aber dennoch je nach Anbieter sehr langlebig. Sie benötigen nur sehr wenig Platz und lassen sich leicht verstauen. Sehr wichtig ist auch das sie sehr benutzerfreundlich sind das heißt sie benötigen keine Einführung oder Fachwissen. Vieles ist selbsterklärend oder ist notfalls in drei Minuten mithilfe von einem Video- Tutorial zu erlernen. Das Verletzungsrisiko ist ebenfalls sehr überschaubar, da keine externen Gewichte genutzt werden oder andere einen verletzen könnten wie es im Teamsport der Fall sein könnte. 

 

Im Großen und Ganzen ist also viel positives zu finden. Was also spricht gegen das Training? Oben wurde bereits kurz die Motivation angeschnitten. Für die Meisten ist das eigene zu Hause ein Rückzugsort der das Ziel der Entspannung bieten soll. Da kommt es vielen nicht umbedingt als gute Lösung vor dort Sport zu machen. Außerdem ist die Lautstärke ein Problem, nicht jeder hat ein eigenes Haus wo dies kaum eine Rolle spielen würde. Sicherlich lässt sich vieles an Lautstärke minimieren aber gänzlich lässt es sich nicht vermeiden. Auch diedie variablen zur Ablenkung und deren Kontrolle wurden kurz angerissen. Nirgendwo lässt man sich leichter ablenken als in den eigenen vier Wänden. Sei es Youtube, die nervigen Geschwister oder aber die Kinder die gerade Lust auf spielen haben, Ablenkung gibt es überall und ausreichend für jeden. Disziplin spielt hier eine große Rolle was für manche bereits einen zentralen Schwachpunkt darstellt. Nicht jeder hat die Fähigkeit und die Möglichkeit dies zu kontrollieren. Es kann also durchaus wie beschrieben auch einen sehr negativen Effekt mit sich bringen.

 

Du siehst also das es seine Vor- und Nachteile mit sich bringt, wenn man auf Homeworkouts umsteigt. Was auf Dich zutrifft und was nicht , ist im Endeffekt eine Sache die nur Du bestimmen kannst. Sehr gerne würden wir Deine Meinung zu besagter Diskussion erfahren. Lass uns gerne teilhaben und wissen wie Du mit dieser Thematik umgehst und welche Vor - und Nachteile Deiner Meinung bestehen. Gerne kannst Du Deine Gedanken unserem Support mitteilen, wir freuen uns über jede Bereicherung.

 

Mit freundlichen Grüßen 

Dein Team Megamarsch 

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