Was ist Speed Hiking?

Lust mal etwas Neues auszuprobieren? Wie wäre es mit der Trendsportart Speed Hiking? Anspruchsvolle Touren, Natur pur und garantierter Muskelkater sind vorprogrammiert. 

 

Was ist das überhaupt?

 

Am ehesten könnte man Speed Hiking als eine Mischung aus Erwandern und Trailrunning bezeichnen. Prinzipiell zeichnet es sich vor allem dadurch aus, dass man mit wenig Gepäck, bei einem sehr zügigen Wandertempo möglichst anspruchsvolle und lange Distanzen mit Trekkingstöcken zurücklegt.  Dabei im Fokus steht jedoch nicht die gelaufene Zeit, sondern die eigenen körperlichen Grenzen auf möglichst gelenkschonende Art und Weise auszutesten. Besonders trainiert werden dabei die Ausdauer, sowie Beine und Oberkörper.  Deine allgemeine Fitness verbessert sich und auch Dein Immunsystem wird bei regelmäßiger Ausübung dauerhaft gestärkt. Neben dem körperlichen Aspekt geht es aber auch darum neue Routen zu erkunden und dabei die Natur zu genießen. 

 

 

Equipment

 

Beim richtigen Equipment stehen vor allem die richtigen Schuhe ganz oben auf der Liste, da handelsübliche Wanderstiefel eindeutig eine Nummer zu schwer sind. Der Schuh sollte Dir guten Halt bieten und nicht zu schwer sein. Die Schafthöhe kann nach den persönlichen Bedürfnissen ausgewählt werden und sollte vor allem dem von Dir benötigten Halt entprechen. Auch ein gewisses Maß an Dämpfung sollte wegen des potentiell unwegsamen Geländes vorhanden sein, wobei die allgemeine Biegsamkeit nicht zu sehr beeinträchtig werden sollte. 


Am einfachsten ist es auf jeden Fall, wenn Du Dich bei Deinem Händler des Vertrauens oder beispielsweise bei  unserem Ausrüster Globetrotter beraten lassen.

 

Da das Gepäck eher leicht gehalten wird, sollte Dein Rucksack eher kleiner ausfallen und um sich bei starkem Schwitzen nicht so schnell zu erkälten, im Rücken mit atmungsaktiven Material verarbeitet worden sein. Das Gepäck selbst sollte idealerweise nicht mehr als 5 kg wiegen und auf jeden Fall Deine Wasserflasche und etwas hochkalorisches zum Essen beinhalten.

 

Die Stöcke sollten, wie in bereits in anderen Blogbeiträgen erwähnt, auf Deine Größe und Dein Gewicht angepasst sein. Nur so werden Deine Gelenke und Dein Gleichgewicht optimal unterstützt. Was Du am Ende anziehen möchtest, hängt ganz einfach von Deinem persönlichen Geschmack und den vorherrschenden Wetterbedingungen ab. Allerdings lohnt es sich auch hier möglichst leichte Kleidung und vielleicht auch vielseitig nutzbare Kleidung zu wählen. Beispielsweise eine Jacke mit herausnehmbarem Fließinlay. 

 

Speed Hiking Park 

 

Vielleicht hast Du als etwas geübterer Wanderer oder Läufer Lust, das Prinzip Speed Hiking in Deinem nächsten Urlaub einmal auszuprobieren. Dafür eignet sich Imst in Tirol, da es auf Grund der hohen Nachfrage Österreichs ersten Speed Hiking Park angelegt hat. Um das Projekt zu realisieren, haben sich die Imster Bergbahn und der ansässige Tourismusverband zusammen getan und drei verschiedene Strecken ausgearbeitet.

 

Die Opferstock-Route ist leicht zu bewältigen und geht über eine Distanz von etwas über 11 Kilometer. Die dabei zurückgelegten Höhenmeter entsprechen etwa 1400 Metern. Etwas kürzer mit etwas mehr als 7 Kilometern hingegen ist dabei die Ursprungs-Route, auf der man entlang einer wunderschönen Klamm wandert. Außerdem müssen etwa 100 Höhenmeter weniger zurückgelegt werden, was ebenfalls etwas entspannter ist. Mit etwas mehr als 10 Kilometern Strecke und um die 1200 Höhenmeter wird die Alpine-Coaster-Route angeboten. Alle Touren sind gut bewältigtbar und führen bis hinauf vor die Bergstation Alpjoch, welche auf einer Höhe von 2050 Metern liegt. Dort haben hungrige und müde Wander die Chance ihr mitgebrachtes Brot auf der Sonnenterasse oder der nahe liegenden Aussichtsplattform zu verspeisen.

 

Außerdem belohnt man sich bei guter Wetterlage mit einem wunderschönen Blick über das Tal und die umliegenden Berge. Damit Dir nach der anstrengenden Tour nicht die Knie beim Abstieg versagen oder weil Du Deinen Hunger lieber im Alpenrestaurant stillen möchtest, kannst Du ganz bequem mit der Bahn nach unten fahren. Weiter hinunter ins Tal geht es dann entweder gemütlich zu Fuß oder per Sommerrodelbahn. Das  Restaurant UAlm liegt auf der Mittelstation bietet reichhaltiges regionales Essen an, sowie einige ausgewählte Weine und heimisches Bier. Übernachtungsgästen wird zudem ein ausgedehntes Frühstücksbuffet bereit gestellt. 

 

 

Sportliche Grüße

Die Team-Megamarsch

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