Wieso wandern glücklich macht

„Wanderer sind die glücklicheren Menschen“. Es ist erwiesen, dass sich regelmäßiges Wandern als Wundermittel positiv auf den Körper und Geist auswirkt. Gefolgt von Entspannung und Fitness ist für die Mehrheit Wandern die Aktivität, die sie am ehesten glücklich macht. Ob beim Wandern im Wald, in den Bergen oder auch am Meer - die Bewegung in der großen, klangvollen Natur, unabhängig von Ziel und Strecke, überschüttet jeden Wanderer mit einer Menge an Glücksgefühlen. Sie steigern dabei die Lust auf das Wandern und Erfüllen uns mit purem Glück. Wurde das Wandern früher eher von den älteren Generationen ausgeübt und als "spießig" oder "reizlos" angesehen, so ist es inzwischen das zentrale Hobby im Alltag einiger Menschen geworden – auch bei den Jüngeren. Wie und warum uns das Wandern glücklich macht, erfährst Du in diesem Blogbeitrag.

 

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass das Wandern nicht jeden und auch nicht immer glücklich macht. Denn eine Wandertour wird individuell empfunden oder wahrgenommen, je nach dem was der Einzelne daraus macht. Es gibt allerdings eine Reihe von Elementen eines glücklichen Lebens, die den Ausflug ins Grüne lohnend machen. Ruhe, Natur und Bewegung – das sind die drei wesentlichen Motive, die entscheidende Effekte auf Deine körperliche Gesundheit erzielen können. Wandern als sportliche Aktivität und der schöne Anblick der Natur, den Du während Deines Trips genießen kannst, bauen nicht nur Stress ab, sondern lassen Deine Alltagsprobleme vergessen scheinen. Der Gang an der frischen Luft ist somit eine Art Antidepressivum, in der eine Stille und Distanz zum Alltag geschaffen wird und jegliche Verpflichtungen zur Nebensache werden.  Sei es die frische Luft, die unseren Kopf frei macht, oder die Gerüche und Geräusche der Umgebung, die als Naturerlebnis die Gefahr einer psychischen Erkrankungen mindern können. Hier empfiehlt es sich, auch mal weniger allein Wandern zu gehen und gerne den Partner mit auf die nächste Tour zu nehmen, denn auch die Dynamik innerhalb der Wandergruppen verzeichnet ein durchaus beschwingendes und amüsantes Lebensgefühl.

 

Spaziergänge in der freien Natur können nicht nur präventiv Dein Wohlbefinden, Depressionen, Stress und Kummer verbessern, sondern wirken sich ebenfalls positiv auf das Gehirn aus. Die Endorphine, welche beim Schnuppern der Naturluft ausgeschüttet werden, prägen das Gehirn und die Seele, indem die verstärkte Zufuhr von Sauerstoff Gedächtnisverluste reduziert, für ausreichend Energie und erhöhte Konzentration sorgt.


Verbunden ist dies mit der direkten Wirkung der Sonnenstrahlen. Treffen Sonnenstrahlen auf die menschliche Haut, produziert der Körper Endorphine, die Glücksgefühle auslösen und Deine Tour dadurch einzigartig machen. Wer beim Wandern die warmen Strahlen der Sonne auf seiner Haut spürt, bildet darüber hinaus eine gute Portion Vitamin D, die Dich und Dein Wohlsein aufs nächste Level bringt, sowie Depressionen vorbeugen kann

 

Eins ist klar – willst Du Dich bessern fühlen und nach einem anstrengenden Tag den Kopf frei kriegen, reicht bereits eine kleine Runde durch Dein Wohngebiet aus, um der Überforderung und dem Stress zeitweilig entkommen zu können. Man braucht dafür nicht unbedingt in die Berge oder ans Meer zu fahren. Wandern macht glücklich – ganz egal an welchen Orten.

 

Das Wandern hat also nicht nur positive Effekte für Deine Gesundheit und Dein Herz-Kreislaufsystem, mit seiner stressabbauenden Wirkung ist der Gang an der frischen Luft eine echtes Allround- Heilmittel gegen Trägheit, Konzentrationsschwächen oder psychischen Erkrankungen. 

 

Wie sieht es bei Euch aus? Welche positiven Effekte könnt Ihr durch regelmäßiges Wandern bei Euch beobachten? 

 

Sportliche Grüße

Euer Team Megamarsch

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