Kurs auf die Eifel

Die Eifel gehört zu den größten Naturschutzgebieten NRWs und geht über dessen Grenzen hinaus bis Rheinland-Pfalz und Belgien. Hier leben noch einige Wildtiere, wie Wildkatzen oder Hirsche, die in anderen Regionen Deutschlands bereits vollständig vertrieben wurden. Sogar der Wolf wird hier langsam wieder heimisch. Besonders bekannt sind Teile dieser Region für die aktiven Vulkane. Teilweise sind ihre Krater unter klaren Seen verborgen, wie dem Laacher See. Dort kann man immer wieder Gasblasen an die Wasseroberfläche steigen sehen, was ein klarer Beweis für die vulkanischen Aktivitäten ist. Der höchste Berg der Region ist die sogenannte Hohe Acht. Mit seinen etwa 740 Metern Höhe lädt der Ort zu einer herausfordernden Wandertour ein.

Kronenburgersee

Eine Wanderung am Kronenburgersee lohnt sich, da es dort weit mehr als nur Natur zu bestaunen gibt. Der Name des Sees rührt von der Kronenburg her, deren Ruine hoch über dem See in den Himmel ragt. Abgesehen davon, dass es ziemlich viel Spaß macht durch und um die Ruinen zu klettern, muss man beim diesem Ausblick einfach lächeln. Wer gerne mal einen Schatz suchen möchte, kann hier wunderbar Geo-Caching betreiben. Alles, was man dazu braucht, ist ein GPS-fähiges Handy. 

 

Spaziert man gemütlich zum See hinunter, kommt man durch das kleine Städtchen, das viele verwinkelte Gassen und Straßen zu bieten hat. Wer hier schon eine kleine Stärkung zu sich nehmen möchte, kann dies bei Pfeffer und Salz oder in der Kaffeebar Kronenburg tun. Um den Kronenburgersee führt ein kurzer Rundweg, der sich auch mit Kind entspannt an einem Nachmittag umwandern lässt. Deinen Hund mitzunehmen, stellt kein Problem dar. Es besteht lediglich eine Anleinpflicht. 

 

Speziell vom späten Frühjahr bis zum frühen Herbst ist der See ein Magnetpunkt für Wassersport jeder Art. Egal, ob Du Windsurfen, Angeln oder Schwimmen magst. Hier ist für jeden etwas dabei. Der vom Rest des Sees abgetrennte Schwimmbereich enthält einige aufblasbare Wasserhindernisse, von denen man sich nach ihrem Erklimmen in den See fallen lassen kann. Seit kurzem gibt es hier Deutschlands ersten Wasserseilgarten, bei dem man in einem Meter Höhe verschiedene Hindernisse überqueren muss. 

 

Wer nach all dem Sport hungrig geworden ist, kann auf der Seeterrasse des Kronenburgersees leckeren Fisch oder Schnitzel zu sich nehmen.

KINDERSPAß

Wer zwischen den Touren einen interessanten Ausflug mit seinen Kindern machen möchte, sollte dem Wildgehege Hellenthal einen Besuch abstatten. Der Tierpark ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt und recht weitläufig, sodass man dort gut einen Nachmittag verbringen kann. Am bekanntesten ist die dortige Flugshow bei der Uhus oder Andenadler dicht über die Köpfe des Publikums fliegen. Bei gutem Wetter werden die Weißkopfseeadler über der nahegelegenen Talsperre für einen Flug mit der Thermik freigelassen. Dadurch kommt es gelegentlich dazu, dass sich überraschte Touristen an der Staumauer Auge in Auge mit einem der majestätischen Vögel wiedersehen. Besonders mutige Kinder können eines der gar nicht so leichten Tiere mit dem Falknerhandschuh auf den Arm nehmen. 

 

Wer keine Lust hat, über den Rundweg des Parks zu spazieren, kann sich auch gemütlich in die Bimmelbahn setzen und den Worten des Jahres lauschen, der zu jedem Gehege und allen Tieren etwas zu erzählen weiß. Besonders lustig anzuschauen, sind dabei die Mufflons, wenn sie auf ihrem Felsen von Stein zu Stein springen. Darüber hinaus gibt es fast alle Arten von europäischen Wildtieren, wie etwa Wildschweine oder Damwild. Während eines Spazierganges kann es durchaus mal passieren, dass eines der neugierigeren Rehe Dich mit treuen Augen anblickt und ein Stück neben Dir her läuft. 

 

 

Das ehemalige Bärengehege wurde in den letzten Jahren saniert und bietet nun Präriehunden ein Heim. Manche Tiere, wie etwa die Wildkatzen, sind eher nachtaktiv, weshalb man sie nur mit viel Geduld zu Gesicht bekommt. Für die ganz Kleinen ist vor allem der Streichelzoo toll. Hier kann, so fern das Tier es möchte, geschmust, gefüttert und gestreichelt werden. Auf dem Gelände des Geheges gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, einen Imbiss zu sich zu nehmen.

 

HEimbach

Wenn mehr Höhenmeter gefordert sind, empfehlen wir einen Besuch  bei der Abtei Maria Wald. Die dortigen Wanderwege sind gut ausgeschildert und führen durch den Wald an einigen tollen Aussichtspunkten über das Tal vorbei. Speziell an der Grillhütte lässt sich mit mehreren Personen entspannt eine Pause einlegen. Auch geht es vorbei am sogenannten Heimbacher Staubecken. Dieses wurde künstlich angelegt, um die Stauseen der Urft- und Rurtalsperre zu entlasten. In seiner direkten Nähe leben zahlreiche, verschiedene Tiere. Speziell Lurche lassen sich direkt am Gewässer in Form von Fröschen oder wie gerade im Frühjahr auch als Kaulquappen wunderbar beobachten. 

 

Eine Rundtour mit Start in der Abtei Maria Wald, dauert in etwa drei einhalb Stunden bei entspanntem Tempo und einer durchschnittlichen Ausdauer. Wer genug gewandert hat, aber gerne noch etwas entdecken möchte, kann sich die Burg Heimbach einmal näher anschauen. Die gut erhaltenen Ruinen sind zu einem großen Teil begehbar und auch der Bergfried kann bestiegen werden. Direkt im Innenhof ist ein Café angegliedert, das hungrige Wanderer gerne mit einem Stück Apfelkuchen und einer heißen Tasse Kaffee versorgt. Das Städtchen selbst ist recht klein und bietet mittels Bäckereien und einem Eiskaffee dennoch einige süße Versuchungen. Wer lieber etwas Herzhaftes möchte, kann im Hasenfelderhof einkehren. Für die Stärkung während der Wanderung sind der Eifel Hof oder die Terrasse am See zu empfehlen, da sie sich in unmittelbarer Nähe zur Wanderroute am Staubecken befinden.

 

 

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Sportliche Grüße

 

 

Dein Team-Megamarsch

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