Geocaching - Auf Schatzsuche

Der Trend Geo-Caching hat seit Beginn der 2000er die Herzen vieler Abenteuerlustiger berührt und ist für jeden, der gerne auf ein Ziel zuwandert, geeignet. Das Ganze ist wie eine Schnitzeljagd oder Schatzsuche aufgebaut. Das einzige, was man dazu braucht, ist ein internet- oder GPS-fähiges Handy. Dabei ist es relativ egal, ob man sich innerhalb einer Stadt oder auf dem Land befindet. Die Caches in ihren Dosen sind praktisch überall verteilt und laden dazu ein, bislang unentdeckte Orte kennen zu lernen. Nach der Registration auf einer der offiziellen Websites kann es auch schon losgehen. Beliebt sind hier www.geocaching.com oder www.opencaching.de. Wie Anspruchsvoll Deine Tour wird, kannst Du dabei im Vorfeld auswählen. Egal ob alleine oder in der Gruppe, das Ziel einer solchen Wanderung ist, seine Zeit zu genießen und etwas Neues zu entdecken.

 

Vorbereitung

Wie auch bei einer Wanderung muss das GEO-Caching etwas vorbereitet werden. Die Wahl der Strecke ist dabei entscheidend. Wenn Du kletter-, schwimm- oder tauchbegeistert bist, empfehlen sich speziell dafür ausgewiesene Caches mit einer anspruchsvollen Strecke. Dabei kommt es natürlich darauf an, in welcher Region Du einen Cache suchst. Wenn Du die Schnitzeljagd mit Deinen Kindern machen möchtest, ist die richtige Kommunikation entscheidend. Die Aussicht eine abenteuerliche Schatzsuche zu machen, lockt auch weniger naturbegeisterte Kinder nach draußen. Allerdings sollte die Art des Schatzes vorher klar definiert werden, da es sonst zu langen Gesichtern kommen kann, wenn am Ende kein Goldschatz wartet. Wer sichergehen möchte, dass es nicht zu einem Negativerlebnis kommt, kann dem ausgewählten Ort bereits vorher einen Besuch abstatten und ein paar Kleinigkeiten verstecken. Sich die Strecke bereits im Vorfeld anzusehen, kann auch helfen, die Kinderwagen Tauglichkeit des Weges zu erproben. 

 

 

Deinen Rucksack kannst Du bereits im Vorfeld mit allem Wichtigen ausstatten. Neben ausreichender Verpflegung sollten auf jeden Fall ein Notizblock und ein Kugelschreiber Platz in Deinem Rucksack finden, damit Du Dich später im Logbuch verewigen kannst. Da die Dosen der Caches meistens gut versteckt sind, empfiehlt es sich außerdem Handschuhe, einen kleinen Stock, einen Handspiegel und eine Taschenlampe mitzunehmen. Kleine Tauschgegenstände sollten ebenfalls einen Platz finden. Die Kleidung sollte, wie für das Wandern auch, robust sein, sodass es nicht so schlimm ist, wenn man mal dreckig wird. Bei längeren Touren empfiehlt es sich, ein abschließbares Fahrrad mitzunehmen. 

 

Schnitzeljagd

Ist alles zusammengepackt, kann es losgehen. Egal ob zu Fuß oder mit dem Rad, im Vordergrund steht das ganz bewusste Erleben seiner Umgebung. Wer sich für einen Ausflug in die Natur entschieden hat, ist ganz bewusst dazu eingeladen, eine Auszeit zu nehmen. Wer sich zur GEO-Caching Bewegung dazuzählt, achtet außerdem darauf, die Natur so wenig wie möglich zu schädigen. Das bedeutet, dass kein Müll hinterlassen wird und die Wege, solange es möglich ist, nicht verlassen werden. Wenn Du speziell gegen Ende der Suche gar nicht anders kannst, als die Wege zu verlassen, gehe umsichtig durch Sträucher, über Wiesen und Waldboden. Je weniger Pflanzen Du bei Deinem Vorüberziehen beschädigst, desto schneller erholt sich die Natur von Deinem Besuch. Speziell im Wald oder in der Nähe von Gewässern, sollten außerdem keine übermäßig lauten Geräusche gemacht werden, da das einiges an Stress für die Waldbewohner bedeutet. 

 

Je nach Variante Deines ausgewählten Caches, kann es sein, dass Du mehrere kleine Etappenziele vor Dir hast, bis Du am Ende Deiner Suche angekommen bist. Unterwegs können Dich kleine Rätsel erwarten, die es zunächst zu lösen gilt. Nachdem man seine Wanderung beendet hat, geht es an das Suchen des Schatzes. Dieser ist meistens recht gut versteckt, sodass man ihn etwa aus hohlen Bäumen oder unter Steinen hervorholen muss. Bei Verstecken, die im Dunkeln liegen, lohnt sich die mitgebrachte Taschenlampe. 

 

In einem großen Cache können Dich alle möglichen Dinge erwarten. Da geht von Antiquitäten, über Karten oder kleinen Kuscheltiere, bis hin zu ganzen Büchern. Wenn Du Dir etwas aus der Dose herausnehmen möchtest, solltest Du im Gegenzug auch etwas gleichwertiges zurücklassen. Teilweise gibt es in solchen Caches auch Gegenstände, die von einem Ort zum nächsten transportiert werden sollen. Wenn Du nicht weißt, ob es sich bei Deinem gewählten Schatz um einen solchen Gegenstand handelt, solltest Du ihn lieber zurücklassen. 

 

Eine andere Variante des GEO-Cachings ist das entdecken von sogenannten Lost Places. Dies können verlassene Fabriken, alte Bunker oder auf eine andere Art und Weise ungewöhnlich sein. Alle zeichnen sich dadurch aus, dass nur wenige Menschen sie kennen und sie finden. Für Kinder sind solche Reiseziele allerdings eher ungeeignet, da diese Orte oft einsturzgefährdet oder nur mit großen Mühen erreichbar sind.

 

Abschluss

Abschließend lässt sich sagen, dass GEO-Caching eine tolle Abwechslung ist, wenn man sich am Ende der Wanderung eine Belohnung wünscht. Egal, ob diese in Form von neu entdeckten Orten oder einer der kleinen Schätze ist. Wer Lust hat, kann seine nächste Feier in Form einer Schnitzeljagd vorbereiten und so für witzige Unterhaltung bis zum finalen Ort der Feier sorgen. Dieser könnte beispielsweise ein großes Grill-Picknick sein, bei dem gemütlich das ein oder andere Bier getrunken werden kann. Alternativ kannst Du mit Deinem Freundeskreis auch ein eigenes Netzwerk aufbauen, in das zunächst nur Ihr involviert seid. Wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr diese später auf einer der größeren Websites eintragen, sodass andere an Eurem Cache Freude haben können. Wofür Ihr Euch auch entscheiden solltet: Habt Spaß dabei und genießt Eure Zeit!

 

 

Wir hoffen der Blogbeitrag hat Dir gefallen! Wenn Du Fragen oder Anregungen hast, schreib es uns gerne!

 

Sportliche Grüße

 

 

Dein Team-Megamarsch

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