Unsere 5 Filmtipps über spannende, lustige und außergewöhnliche Wanderabenteuer

Wanderfilme

Ich bin dann mal weg (2015): 

 

Bist du schon den Jakobsweg gelaufen? In der Buchverfilmung von Hape (Hans-Peter) Kerkeling´s „Ich bin dann mal weg“, gespielt von Devid Striesow, erzählt er von seiner Pilgerwanderung auf dem fast 800 km langen Pfad vom französischen Saint-Jean-Pied-de-Port bis ins spanische Santiago de Compostela. Der Film wurde auf Grund seines sehr erfolgreichen gleichnamigen Buches, was zu den erfolgreichsten deutschen Sachbüchern der Nachkriegszeit gehört (etwa acht Millionen verkaufte Exemplare), gedreht. Kerkeling ging 2001 den Weg, erlitt einen Hörsturz mit anschließender Gallenblasen-Operation, aber das halbe Jahr verordnete Ruhe hielt der Komiker nicht aus. Dazu suchte er den Sinn in seinem Leben. 

 

Into The Wild (2007):

 

Der US-amerikanische Spielfilm von Sean-Penn aus dem Jahr 2007, basiert auf der gleichnamigen Reportage von Jon Krakauer und erzählt von Christopher McCandless' zweijähriger Reise durch die USA. Hintergrund für sein Aufbrechen sind Probleme in und mit seiner Familie. Für Alexander Supertramp, so nennt er sich später auf seiner Reise, ging es 15.000 km durch Gebirge, Wüsten und Flüsse von knapp 15 US-amerikanischen Staaten; das Ziel: Alaska. Zu Beginn startete McCandless mit seinem Nissan Datsun, doch später ging es für ihn zu Fuß weiter. Er baute körperlich immer weiter ab, doch dafür wurde er innerlich immer glücklicher. 

 

Der große Trip - Wild (2014):

 

Ein packendes Abenteuer-Drama auf einer Länge von über 1000 Meilen bei dem sich Reese Witherspoon nach Cheryl Strayeds autobiographischem Bestseller zu sich selbst begibt. Schauplatz ist der Pacific Crest Trail in den USA. Der Grund für ihr Aufbrechen; verschiedene familiäre Probleme mit dem Ursprung des frühen Todes ihrer Mutter. Aber auch der Heroinkonsum Strayeds und die Trennung von ihrem Ehemann sind Gründe, warum sie wieder zu sich selbst finden und am Ende als neuer, stärkerer Mensch herauskommen möchte. Auf ihrem Abenteuer muss sich die Reisende extremer Hitze, schmerzender Kälte und immer wieder auftretenden Problemen stellen. 

 

Dein Weg (2010):

 

Ein emotionales Erzählkino über Tom aus Los Angeles, der aus einem einzigen Grund den Jakobsweg geht: Sein Sohn, der selber auf dem Jakobsweg ums Leben gekommen ist. Tom macht sich sofort auf den Weg nach Frankreich, um seinen Sohn nach Hause zu holen. Doch dabei stellt er fest, wie wichtig es für seinen Sohn war, diesen Pilgerweg zu bewältigen. Er beschließt selber, den Weg seines Sohnes bis nach Santiago de Compostela zu gehen und damit seinen Wunsch zu erfüllen. Tom, eindrucksvoll von Martin Sheen verkörpert, möchte somit eine letzte Geste der Vaterliebe zum Ausdruck bringen. Der Film sorgt dennoch durch die Nebenfiguren für Humor, aber regt auch zu nachdenklichen Momenten an.

 

Spuren (2013):

 

Ein Selbstfindungsdrama über Robyn Davidson, gespielt von Mia Wasikowsa, welche sich 1977 zu Fuß auf einer Strecke von 2700 km von der australischen Wüste bis zum indischen Ozean aufmacht. Ihre einzige Begleitung: vier Kamele, ein Hund und gelegentlich ein Fotograf, der Fotos von ihrem Abenteuer macht, wodurch sich Davidson ihren Trip finanzieren kann. Auf ihrer Wanderung durch die gefährlichen Territorien Australiens trifft sie auf die majestätische wie auch feindliche Natur und hat mit wilden Tieren und Wassermangel zu kämpfen. Ein spannender Selbstfindungstrip, bei dem eine Strapaze auf die nächste folgt.

 

Hast Du schon einen dieser Filme gesehen und welcher ist Dein Favorit? Wir sind gespannt! Hau in die Tasten und lass es uns wissen. 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    MacGyver (Samstag, 19 Januar 2019 17:14)

    "Into the wild" ist mein absoluter Favourit!
    "Ich bin dann mal weg" und "Der Große Trip" sind aber auch sehenswert.
    Die anderen beiden Titel kenne ich noch nicht.

  • #2

    Consti ☺️ (Freitag, 30 August 2019 21:58)

    Ich kenne alle bis auf "Spuren".
    Sind alle unglaublich toll. Wobei "Into the wild" auch mein Favorit ist �