Dein MEGAMARSCH Streckenguide Bremen

Um dir einen ersten Überblick über die Strecke vom Megamarsch Bremen 50/12 zu geben, haben wir dir einen detaillierten Streckenguide erstellt, mit dem du immer auf dem richtigen Weg bleibst und dich jetzt schon auf die Wanderung vorbereiten kannst. Außerdem geben wir dir ein paar Informationen zum Start, den Versorgungsstationen, dem Ziel und sehenswerten Zwischenpunkten auf der Strecke. Falls du deinen Megamarsch mit einem Städtetrip kombinieren möchtest, stellen wir dir die Stadt Bremen und ihre Sehenswürdigkeiten ebenfalls kurz vor.

Start: Grillwiese am Werdersee

Der Werdersee ist mit einer Fläche von 37 Hektar der größte Erholungssee der Stadt. Nimmt man es allerdings genau, dann ist der Werdersee gar kein See, sondern nur ein abgetrennter Nebenarm der Weser, der über ein Zulaufwerk mit Wasser aus dem Fluss versorgt wird und der Hochwasserableitung dient. Zusammen mit der Kleinen Weser ist das stehende Gewässer 5,22 km lang und an seiner breitesten Stelle 308 m breit.

Der Werdersee ist vor allem im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel der Bremer. Auf dem nördlich gelegenen Sandstrand kann man die Sonne genießen und sich anschließend im kühlen Wasser des Sees abkühlen. Für die weniger erfahrenen Schwimmer gibt es sogar einen Nichtschwimmerbereich, der vom DLRG bewacht wird. Nördlich des Sandstrandes befindet sich die Grillwiese, auf der der Start des Megamarschs Bremen 50/12 stattfinden wird. 

1. Etappe:

Grillwiese am Werdersee bis VPS 1 in Kirchweyhe / Streckenkilometer 0 – 11,4

  • Start ist auf der Grillwiese am Werdersee in Huckelriede (Grillwiese am Werdersee, 28201 Bremen).
  • Fast die komplette Strecke folgt dem Jakobsweg Via Baltica, der auch der Baltisch-Westfälische Weg genannt wird. Er stellt als nördlichste Ost-West-Verbindung in Deutschland die Brücke zwischen den baltischen Ländern und Santiago de Compostela in Spanien dar.
  • Folge vom Start aus dem Ufer nach Osten, vorbei an der für die Öffentlichkeit gesperrten Vogelinsel und der Regattastrecke, wo jährlich die große Bremer Ruderregatte stattfindet.
  • Bei Kilometer 3,1 über den Damm des Zuleiters vom Werdersee gehen. Hier fließt das Wasser der Weser in den Werdersee.
  • Den Beschilderungen zur Weser folgen und flussaufwärts gehen.
  • Bei Kilometer 4,2 kommst du am Vogelschutzgebiet Arsten-Habenhausen vorbei, 400 m später am Bootskran „Obelix“ und anschließend am kleinen Jachthafen am Habenhausener Deich
  • Bei Kilometer 5,7 unter der Autobahnbrücke der A1 hindurch und 400 m später am Gewässer Bätjers Braake und dem Hansa-Beton-See vorbei
  • Dann bei Kilometer 8 am See Henkenwerder abbiegen und durch Weyhe nach Kirchweyhe gehen
  • VPS 1 befindet sich auf Streckenkilometer 11,4 in Kirchwehye (Scheunen-Markt Warneke, Zum Wittrocksee 8, 28844 Weyhe)

 

VPS 1: Scheunen-Markt Warneke

Der Scheunen-Markt fand seine Ursprünge im Mai 1979 auf dem Wochenmarkt. Von da an entwickelte er sich nach und nach weiter zum Geschäft, in dem heute moderne Floristik, Kranzbinderei, Geschenkartikel, Dekorationen und Kunstgewerbe angeboten werden. Ihr Slogan „hier blüht dir was“ ist nicht nur im Scheunenmarkt Programm, sondern passt auch hervorragend zum Megamarsch.

Auf dem großen Grundstück des Hofes wird die erste Versorgungsstation sein, an der du dich nach über 10 Kilometern das erste Mal ein bisschen stärken und erholen kannst.

2. Etappe:

VPS 1 in Kirchweyhe bis VPS 2 in Gessel / Streckenkilometer 11,4 – 20,9

  • Von VPS 1 den Beschilderungen durch Kirchweyhe und an Lahausen vorbei folgen
  • Bei Streckenkilometer 15,6 kommst du an einem kleinen Biotop vorbei
  • Den Flusslauf der Hache, die erst in die Ochtum und dann in die Weser fließt, überquerst du bei Streckenkilometer 18,5
  • Weiter geht es durch Barrien, wo du bei Streckenkilometer 20,3 an der Wassermühle Barrien vorbeikommst, die an der Hache steht. Sie ist eine der ältesten und besterhaltensten Mühlen Norddeutschlands und dient heute als Kulturzentrum, Museum und Kraftwerk.
  • VPS 2 befindet sich ein paar Meter weiter auf Kilometer 20,9 in Gessel (frischeKISTE, An der Wassermühle 20, 28857 Syke)

 

VPS 2: frischeKISTE

Die frischeKISTE ist ein Biohof der besonderen Art. Er ist nicht nur ein Biomarkt, sondern auch ein Bio-Lieferservice. Durch den eigenen Bioland-Anbau auf 17 ha Gesamtnutzfläche und die Zusammenarbeit mit anderen Bio-Erzeugern aus der Region wird ein großes Sortiment an Obst und Gemüse angeboten. Sogar mit Eiern und Brot kann man sich beliefern lassen.

Der Hof ist ein Demonstrationsbetrieb für den ökologischen Landbau und bietet kostenlose Führungen und Besichtigungen an.

Auf dem Hof befindet sich außerdem das Bioland-Hofrestaurant Voigt, dessen Fachwerkhaus 1714 in Eitzendorf errichtet wurde. Dort wurde es jedoch 1973 durch einen Sturm stark beschädigt und daraufhin abgebaut. 1998 wurde das Gebäude 30 km weiter nordwestlich in Gassel erneut aufgebaut. Seitdem verbreitet es eine ganz besondere Atmosphäre und versetzt die bis zu 70 Gäste des Restaurants unter seinen urigen Eichenbalken in eine entschleunigte, vergangene Zeit. 

3. Etappe:

VPS 2 in Gessel bis VPS 3 in Gräfinghausen / Streckenkilometer 20,9 – 30 

  • Von VPS 2 weiter der Straße und den Beschilderungen durch Gessel folgen
  • Bei Streckenkilometer 21,5 befindet sich auf der linken Seite das Forstgebiet Gesseler Spreeken, in dem von Mitte Juli bis Mitte August Exemplare der wild wachsenden Orchideensorte Breitblättrige Stendelwurz blühen.
  • Es geht weiter geradeaus, bei Streckenkilometer 23,2 am sogenannten Hohen Berg vorbei. Er wurde zur Zeit des Kalten Krieges von den amerikanischen und deutschen Soldaten als Aussichtspunkt benutzt. Auf dem höchsten Punkt standen Radarkugeln, die den Feind orten sollten. Heute befindet sich dort auf 63 m über dem Meeresspiegel ein 12 Meter hoher Naturerlebnisturm, von dem aus man eine beeindruckende Aussicht auf die umliegende Landschaft genießen kann.
  • Den Beschilderungen weiter durch Sörhausen folgen. Bei Streckenkilometer 26,2 gehst du durch die Riestedter Fuhren. Weiter geht es durch Fesenfeld bei Kilometer 27,9 und danach über den Hombach.
  • Bei Streckenkilometer 28,5 siehst du den Diepholzer Baggersee vor dir, der als Angelgewässer und für den Betrieb von Modellbauschiffen genutzt wird. Baden ist hier jedoch verboten. An den See schließt im Norden die Sandkuhle Fahrenhorst an, an der du bei Streckenkilometer 29,4 vorbeigehst. Weiter geht es nach Gräfinghausen.
  • VPS 3 erreichst du auf Streckenkilometer 30 in Gräfinghausen (Andreas Koch-Warnken, Gräfinghausen 13, 27211 Bassum)

 

VPS 3: ­ artkw - Baum it*- Projekte

Hinter ArtKW steht Andreas Koch-Warnken, der seit 1985, nach seinem Architekturstudium, als freier Künstler arbeitet. Seit 2007 beteiligt er sich an verschiedenen Projekten, um das Stadtbild in und um Bassum zu verschönern. Er hat sich dabei auf Arbeiten mit Holz spezialisiert. Aktuell arbeitet er an dem Projekt „Baum it*“. Er geht damit auf die Auseinandersetzungen und Proteste ein, die oft entstehen, wenn wegen Krankheit oder baulicher Maßnahmen ein alter, großer Baum gefällt werden muss. Zusammen mit den Anwohnern gestaltet er das Holz der Bäume und fertigt aus ihnen Mobiliar an, sodass der Baum, wenn auch in anderer Form, weiterhin ein Teil der Stadt bleibt.

Auf einer Wiese bei Andreas Koch-Warnken wird die dritte Versorgungsstation sein. In dieser naturbezogenen Umgebung kannst du dich ein wenig stärken. Du hast jetzt über die Hälfte des MEGAMARSCHs geschafft!

4. Etappe:

VPS 3 in Gräfinghausen bis VPS 4 in Harpstedt / Streckenkilometer 30 – 39,8

  • Gehe von VPS 3 in Richtung Süden und folge dann den Beschilderungen nach Klosterseelte. Bei Kilometer 30,4 überquerst du über eine Fußgängerbrücke den Klosterbach und daraufhin den Wasserzug vom Hummelsberg. Über den Dorfgraben von Klosterseelte gehst du bei Streckenkilometer 31,9.
  • Weiter geht es nach Dünsen (Streckenkilometer 33,8). Etwa 1 Kilometer nördlich von dieser Stelle befand sich bis in die 1990er Jahre in der Luftmunitionsanstalt Dünsen Atomwaffen gelagert. Du wanderst jedoch weiter in Richtung Westen und überquerst bei Streckenkilometer 34,6 den Dünsener Bach.
  • Den Beschilderungen nach Harpstedt folgen. Dort gehst du bei Kilometer 38,7 am Schloss Harpstedt vorbei, das heute als Verwaltungsgebäude der Stadt genutzt wird. Es wurde bereit 1360 in Büchern erwähnt, jedoch wurde es 1480 von den Bürgern zerstört und 1740 abgerissen. In den folgenden Jahren errichtete man dort den Amtshof, dessen Kellergewölbe jedoch noch immer die des alten Schlosses sind. Das Gebäude wird umkreist von einem Wassergraben, dem sogenannten Delme-Talgraben.
  • VPS 4 befindet sich auf Streckenkilometer 39,5 in Harpstedt (DRK - gemeinnützige Trägergesellschaft Harpstedt mbH, Am Seniorenzentrum 6, 27243 Harpstedt)

 

VPS 4: DRK – Seniorenzentrum Harpstedt 

Das Seniorenzentrum Harpstedt besteht seit fast 22 Jahren und bietet seinen Bewohnern Sicherheit, Zuwendung, Geborgenheit und Pflege. Die Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer geben sich Mühe, den Senioren ein neues Zuhause zu bieten.

In diesem ruhigen Umfeld kannst du dich nach fast 40 Kilometern ein letztes Mal ein bisschen ausruhen, bis es an die letzten 10 Kilometer bis zum Ziel geht.

5. Etappe:

VPS 4 in Harpstedt bis Wildeshausen / Streckenkilometer 39,5 – 52,6

  • Von VPS 4 den Beschilderungen folgen und Harpstedt verlassen. Kurz nach der Ortsgrenze gehst du bei Streckenkilometer 41,5 über den Steinbach.
  • Bei Streckenkilometer 44,3 gehst du über den Wohlbach und danach am Naturschutzgebiet Wunderburger Moor vorbei.
  • Weiter geht es nach Wildeshausen.
  • Du gehst bei Streckenkilometer 49,6 über den Bach Flachsbäke, folgst ihm für 600 m und überquerst ihn ein weiteres mal.
  • Folge den Beschilderungen durch Wildeshausen und bei Streckenkilometer 51,9 über die Hunte, einem Nebenfluss der Weser. Folge dem Fluss für 200 m und biege dann vor der Alexanderkirche nach rechts ab und gehe weiter in Richtung Stadtzentrum.
  • Der Marktplatz Wildeshausen liegt bei Streckenkilometer 52,6 in Wildeshausen (Marktplatz Wildeshausen, Dr.-Klingenberg-Straße 96, 27793 Wildeshausen)

 

Ziel: Marktplatz Wildeshausen

Der Marktplatz, der unmittelbar an der vlamschen Strat, einem wichtigen Handelsweg von Holland bis Skandinavien, liegt, bildete bereits im Mittelalter einen bedeutsamen Handelsplatz.

Auf dem Marktplatz befindet sich eine historische Wasserpumpe aus dem Jahre 1747 mit zwei Wasserbehältern aus Granitstein. Daneben ist ein Gedenkstein, der an die Hinrichtung des Bürgermeisters Jakob Lickenberg im Jahre 1529 erinnern soll, der wie alle Männer in Wildeshausen, die über 18 Jahre alt waren, zu dieser Zeit für vogelfrei erklärt wurde. Daraufhin wurden die Stadtmauern niedergerissen und Wildeshausen musste die Stadtrechte aufgeben. Eine Bronzestatur auf dem Platz stellt die Reliquienübertragung des Heiligen Alexander im Jahre 851 dar.

Das Ziel des MEGAMARSCHs Bremen 50/12 wird auf dem Marktplatz sein. Dort warten wir auf dich und übergeben dir als Finisher deine silberne Medaille, die Urkunde, dein wohlverdientes Finisher-Bier und stempeln deinen Wanderpass.

Du hast die Möglichkeit dich auf diesem geschichtsträchtigen Platz ein wenig auszuruhen und deinen Erfolg zu feiern. Du bist absolut MEGA! Du kannst wirklich stolz auf dich sein!

Bremen – nach oder vor dem Megamarsch

Falls du nach deinem Megamarsch noch den ein oder anderen Tag in Bremen verbringst und deine Füße nicht zu müde für weitere Meter sind, lohnt sich ein Ausflug in die Altstadt. Natürlich kannst du auch ein paar Tage vorher anreisen und die Stadt dann ganz bequem oder als Warm-up zu Fuß erkunden.

In der Altstadt ist der Roland, der mit seiner Gesamthöhe von 10,21 Metern die größte freistehende Statue des deutschen Mittelalters ist, einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Er schaut auf den Sankt-Petri-Dom. Neben dem Roland befindet sich das Rathaus. An dieses schließen im Westen die Bremer Stadtmusikanten an, die inzwischen das Wahrzeichen der Stadt und Logo des Stadtwappens sind. Bei den Bremer Stadtmusikanten endet die Deutsche Märchenstraße, die von Hanau über 600 km bis nach Bremen führt und den Brüdern Grimm gewidmet ist. Hinter der Statur befindet sich die Liebfrauenkirche, die nach dem Dom die älteste Kirche der Stadt ist.

Auf der historischen Uferpromenade, Schlachte genannt, befinden sich zahlreiche Gastronomiebetriebe und Biergärten.

Das Schnoorviertel befindet sich ebenfalls in der Altstadt und ist ein mittelalterliches Gängeviertel, dass seinem Namen dem Schiffshandwerk verdankt, da die Gänge oft nach den Berufen benannt wurden, die dort praktiziert wurden. Schnoor kommt aus dem niederdeutschen und bedeutet Schnur.

Bremen hat zahlreiche wunderschöne Grünanlagen und Parks. Dazu gehört die Bremer Wallanlagen als älteste Gartenanlage der Stadt. Sie sind 1805 hervorgegangen aus der Bremer Stadtmauer und den Befestigungsanlagen und war die erste öffentliche Parkanlage in Deutschland, die durch eine bürgerliche Volksvertretung realisiert wurde.

Direkt an der Weser gegenüber des Weserstadions befindet sich Bremens größter Sportpark, der Pauliner Marsch. Weitere Parks sind der Bürgerpark, der Stadtwald, der Rhododendron-Park, die Oberneuander Parks und der Achterpark.

Möchtest du dich auch kulinarisch an die Bremer Vorlieben anpassen? Die Bremer Küche ist durch seine Lage beeinflusst durch die Weser, seine Funktion als Hafenstadt und das ländliche Umfeld. Es gibt demzufolge viele Fischgerichte, verschiedene Gewürze, exotische Genussmittel, spanische und französische Weine und eine bodenständige, deftige Küche. Typische Spezialtäten sind Braunkohl und Pinkel, eine geräucherte, grobkörnige Grützwurst. Braunkohl wird nur in Bremen nicht Grünkohl genannt, weil der Kohl in der Region rote Pigmente in seinen Blättern hat, die sich während des Kochens braun färben. Als Vorspeise dazu passt die Hochzeitssuppe, die traditionell auch als erster Gang auf Hochzeiten gegessen wird. Weitere Gerichte sind das Bremer Kükenragout, das aus Stubenküken zubereitet wird, die nicht älter als einen Monat sind, Knipp, eine in Scheiben geschnittene, angebratene Grützwurst, und Schellfisch. Eine beliebte Süßigkeit sind Bremer Kluten, die aus Pfefferminz-Fondantstangen bestehen, die zur Hälfte mit dunktler Schokolade überzogen werden und so groß wir zwei Stückchen Würfelzucker sind.

 

Bist du zum ersten Mal in Bremen und auf dem Jakobsweg unterwegs oder warst du schon öfter dort unterwegs? Wohnst du vielleicht sogar in der Nähe der Hansestadt und kennst dich auf den beschriebenen Wegen schon ein bisschen aus?

Lass es uns in den Kommentaren wissen!

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Kommentare: 6
  • #1

    Silvana voges (Montag, 04 Juni 2018 21:22)

    Ich war schon öfter in Bremen aber eher so zu den Feierlichkeiten Weihnachtsmarkt mit dem Mittelalter Markt wunderschön oder beim Bremer Nachtmahr über die Brücken auch klasse

  • #2

    Michael (Sonntag, 10 Juni 2018 08:20)

    Für den ersten mm Bremen sehr gut. Es war eine Hitzeschlacht. Die 30km Verpflegungsstation fand ich nicht so schön, alleine schon weil es einen Umweg bedeutete. Das auf den letzten Kilometern die Makierungen fehlten war echt übel. Ich fand den Weg von Bremen aus super und würde die Richtung nicht ändern, da es landschaftlich immer schöner würde.

  • #3

    Martin (Montag, 11 Juni 2018 09:34)

    Hitzeschlacht trifft es sehr gut! Trotz aller Widrigkeiten (Eine Palette Wasser fehlte bei KM40, das Altenheim hat gesponsert..) eine super Organisation. Freue mich auf Dresden und HH im nächsten Jahr

  • #4

    Reimund (Mittwoch, 13 Juni 2018 06:36)

    Es war auch mein erster MM. Hitze war natürlich ein großes Thema. Traurig war in der Tat die falschen und fehlenden KM-Markierungen und auf der letzten Etappe fehlten die Markierungen komplett. Gerade in der Schlussphase sollten die Teilnehmer NICHT mit Googlemaps das Ziel suchen müssen. Ich hatte die größten Schwierigkeiten bei KM 50-53, da ich mir ein zeitliches Zoel gesetzt hatte und mir auch die Kräfte dementsprechend eingeteilt hatte. Der Plan ging natürlich nicht mehr auf, als klar war, dass aus 50,2 km (wie angegeben) 53,2 km werden. Hier sollte doch ein Hinweis kommen. Freue mich aber trotzdem auf Stuttgart!

  • #5

    Stefan Mendez (Mittwoch, 13 Juni 2018 12:35)

    Verbesserungsvorschläge furs nächste Jahr: -Kaffestand oder die Möglichkeit am Start zu Frühstücken, muss ja nicht für Noppes sein; -genügend Wasservorräte an den Stationen; - an den Stationen einen vernünftigen Transfer zum nächsten Bh organisieren, musste leider nach 1,5std und nem Sonnenstich ein Taxi ordern um zum Bh zu kommen;- wie oben erwähnt die fehlende Wegweisung auf der letzten Etappe; - das beste zum Schluss: wie wird eigentlich sichergestellt das die Telnehmer nicht unterwegs verendet sind???? Am Start wird registriert, aber ob man zwischendurch beim pinkeln im Busch kollabiert ist merkt niemand, da bei der Urkundenübergabe an den Stationen nicht registriert wird wer ankommt, wer aufgibt oder wer auf der Strecke geblieben ist.
    Event im großen und ganzen gut, aber viel Luft nach oben in puncto Organisation
    MFG
    Stefan Mendez

  • #6

    Markus Pehr (Donnerstag, 21 Juni 2018 08:57)

    Meinen ersten Megamarsch habe ich in Bremen erfolgreich gefinisht. Da für mich so ein Event absolutes Neuland war, habe ich mich ganz besonders an das vom MM-Team zu Verfügung gestelltes Booklet gehalten. Hier standen für mich alle relevanten Informationen drin. Ich kann absolut nichts negatives zur Organisation sagen. Alle VPS waren während des Marsch vorhanden und ich fühlte mich dort auch sehr gut betreut. Von Wasser bis Essen war alles zu genüge vorhanden. Selbst die fehlende Wegmarkierung am Ende konnte mich Richtung Ziel nicht aufhalten, da ich mir zur Sicherheit die bereitgestellte GPX-Datei auf mein GPS-Navi und aufs Handy geladen hatte.
    Die extreme Hitze war Tage vorher bekannt was mich bewog immer genügend Wasser mitzuführen. Alles in allem fand ich die Veranstaltung rundum gelungen und ich freue mich bereits jetzt schon auf meinen nächsten Megamarsch.