Dein MEGAMARSCH Streckenguide Dresden 50/12

Um dir einen ersten Überblick über die Strecke MEGAMARSCH Dresden 50/12 zu geben, haben wir dir einen detaillierten Streckenguide erstellt, mit dem du immer auf dem richtigen Weg bleibst und dich jetzt schon auf die Wanderung vorbereiten kannst. Außerdem geben wir dir ein paar Informationen zum Start, den Versorgungsstationen und dem Ziel. Falls du deinen Megamarsch mit einem Städtetrip kombinieren möchtest, stellen wir dir die Stadt Dresden und ihre Sehenswürdigkeiten ebenfalls kurz vor.

Start: Augustusgarten

© http://www.augustusgarten.de/
© http://www.augustusgarten.de/

Der erste MEGAMARSCH Dresden 50/12 startet im Augustusgarten, einem der beliebtesten und schönsten Biergärten der Stadt. Das Restaurant liegt traumhaft im Grünen direkt an der Elbe mit Blick auf das Panorama der Altstadt. Das Elbufer bietet reichlich Platz für alle Teilnehmer, und wer in der Saison eine Stärkung benötigt, wird in der Speisekarte des Restaurants garantiert fündig.

1. Etappe:

Augustusgarten bis VPS 1 in Niederpoyritz/ Streckenkilometer 0 – 10,7

  •      Start ist der Augustusgarten

  •      Von da aus ca. 6km der Elbe folgen, vorbei an der Augustusbrücke, der Carolabrücke, der Albertbrücke und der Waldschlößchenbrücke

  •      Am Loschwitzer Hafen auf den Körnerweg wechseln, vorbei an der Standseilbahn

  •      Durch Loschwitz und Waschwitz (bei Kilometer 8) bis Niederpoyritz (bei Kolometer 10) der   Beschilderung folgen

  •      VPS 1 befindet sich auf Kilometer 10,7 in Niederpoyritz (Elbhangtreff. Alte Schule Niederpoyritz e.V., Kultur- und Kunstverein, Plantagenweg 3, 01326 Dresden)

VPS 1: Elbhangtreff

© http://elbhangtreff.de/
© http://elbhangtreff.de/

Direkt an den Elbwiesen in der Nähe einer blauen Brücke, die wegen ihrer Farbe den Spitznamen Blaues Wunder bekommen hat, steht die charmante Alte Schule Niederpoyritz. Das zum Elbhangtreff ausgebaute sozio-kulturelle Zentrum liegt ruhig und idyllisch unterhalb der Pillnitzer Landstraße mit freiem Blick auf die Elbauen und -hänge.

Das Cafè Alte Schule, der Tanzraum und das Kellergewölbe können von Vereinen oder für private Feierlichkeiten, wie Geburtstage, Hochzeiten oder Klassentreffen gemietet werden und sind bei Kursbetrieb geöffnet.

2. Etappe:

VPS 1 in Niederpoyritz bis VPS 2 in Graupa/ Streckenkilometer 10,7 – 19,3

  •      Von VPS 1 den Beschilderungen folgen und Niederpoyritz in Richtung Hosterwitz verlassen

  •      Weiter den Beschilderungen folgend wird Pillnitz ungefähr bei Kilometer 14 erreicht

  •      Anschließend geht es durch Oberpoyritz (Streckenkilometer 17) nach Graupa

  •      VPS 2 befindet sich auf Streckenkilometer 19,3 in Graupa (Freiwillige Feuerwehr, Badstraße 4, 01796 Pirna)

VPS 2: Freiwillige Feuerwehr Graupa

Die Ortsfeuerwehr in Graupa gehört zur Freiwilligen Feuerwehr Pirna und ist seit 1999 vor Ort ansässig. Die FF Pirna wurde 1891 gegründet und beschützt seitdem die Bürger der umliegenden Bezirke. Sie besteht aus 23 Kameradinnen und Kameraden und einer Jugendfeuerwehr.

 

Hungrige Wanderer können ihren Appetit hier stillen, da die Freiwillige Feuerwehr kleine Snacks anbietet.

3. Etappe:

VPS 2 in Graupa bis VPS 3 bei Obervogelgesang/ Streckenkilometer 19,2 – 31,3 

  •      Von VPS 2 durch Graupa den Beschilderungen in Richtung Südosten folgen

  •      Jessen wird ungefähr bei Streckenkilometer 21 erreicht

  •      Danach folgt Hinterjessen bei Streckenkilometer 22

  •      Den Wesenitz bei Kilometer 23 über eine Brücke überqueren

  •      Copitz wird ungefähr 400m später erreicht

  •      Bei Streckenkilometer 23,8 folgt ein Bahnübergang

  •      Die Elbe wird ca. 2 Kilometer später über die Stadtbrücke gekreuzt

  •      Anschließend entlang der Elbe den Beschilderungen folgen

  •      VPS 3 erreicht ihr auf Streckenkilometer 31,3 bei Obervogelgesang (Gasthof Obervogelgesang, Obervogelgesang 22, 01796 Pirna)

VPS 3: Gasthof Obervogelgesang 

© http://www.gasthof-obervogelgesang.de/home.html
© http://www.gasthof-obervogelgesang.de/home.html

Der Gasthof Obervogelgesang liegt direkt an der Elbe am Fuße der Königsnase. Im gemütlichen Biergarten kann man sich gut ausruhen und die Aussicht auf die Elbe genießen. Der historische Gasthof bietet sächsische Gastlichkeit und traditionelle Küche. Außerdem gibt es für eventuelle spätere Besuche einen Schiffsanleger, eine Schlauchbootvermietung, einen Caravan-Stellplatz und ein Beachvolleyballfeld.

4. Etappe:

VPS 3 bei Obervogelgesang bis VPS 4 bei Weissig/ Streckenkilometer 31,3 – 40,1

  •      Von VPS 3 den Beschilderungen weiter entlang der Elbe über den Elberadweg folgen

  •      Bei Streckenkilometer 34 wird Pötzscha erreicht

  •      Nach ungefähr einem Kilometer werden Bahngleise passiert

  •      Für 2,7 km weiter den Beschilderungen folgen, bis die Bahnschienen erneut überquert werden. Dort befindet sich Rathen. Weiter den Beschilderungen folgen.

  •      Ca 1,2 km später werden die Bahnschienen wieder überschritten. Danach weiter den Beschilderungen folgen

  •      VPS 4 befindet sich auf Streckenkilometer 40,1 bei Weissig (Bauernhof Steiner, Caravanplatz zum Liliensteinblick, Elbweg 52, 01824 Kurort Rathen)

VPS 4: Bauernhof Steiner / Caravanplatz zum Liliensteinblick

Der Bauernhof Steiner und der Caravanplatz der Familie gehören zum Kurort Rathen. Es liegt, wie der Ort, unmittelbar am Ufer der Elbe vor dem gewaltigen Felsmassiv der Bastei. Die Gegend ist bekannt für seine Schönheit und Ruhe und einer der beliebtesten Orte des Elbsandsteingebirges. Der Caravanplatz bietet 15 Stellplätze mit Blick zum Lilienstein. Der Elbradweg führt direkt daran vorbei.

5. Etappe:

VPS 4 bei Weissig bis Hauptbahnhof Bad Schandau/ Streckenkilometer 40,1 – 51

  • Von VPS 4 für 2,5km dem Verlauf der Elbe Richtung Thürmsdorf folgen und dann erneut die Bahngleise und den Lauf des Pehnabachs überschreiten
  • Dem Elberadweg für 2 km folgen
  • In Königstein (Streckenkilometer 44) mit der Fähre über die Elbe setzen
  • Danach für 3 km den Beschilderungen an der Elbe entlang nach Prossen folgen
  • Durch Prossen und Rathmannsdorf bis zur Schandauer Straße den Beschilderungen folgen und über die Brücke auf die andere Uferseite wechseln.
  •  Jetzt sind es nur noch wenige Meter bis zum Ziel!
  •  Der Hauptbahnhof Bad Schandau liegt bei Streckenkilometer 51 (Hauptbahnhof Bad Schandau, Friedrich-Gottlob-Keller-Straße)

Ziel: Bahnhof Bad Schandau

© Allianz pro Schiene / Linneberg, https://www.allianz-pro-schiene.de/wettbewerbe/bahnhof-des-jahres/
© Allianz pro Schiene / Linneberg, https://www.allianz-pro-schiene.de/wettbewerbe/bahnhof-des-jahres/

Der Bahnhof wurde 1877 unter dem Namen Bahnhof Schandau eröffnet und wurde 1920 umgebaut und zu seinem heutigen Namen umbenannt. Er ist Grenzbahnhof im internationalen Verkehr zwischen Deutschland und Tschechien. Er ist außerdem der einzige Fernverkehrshalt in der Nationalparkregion Sächsische Schweiz.

Damit ist der Nationalparkbahnhof ein perfekt geeignetes Ziel der MEGAMARSCH-Strecke, mit guten Anbindungen in die umliegenden und auch weiter entfernten Städte, um euch die Heimreise nach den anstrengenden 50 Kilometern so angenehm wie möglich zu machen.

 

Allerdings erhaltet ihr als Finisher zuerst noch eure Urkunde, die Medaille und den Finisher-Stempel in eurem Wanderpass, bevor wir euch wohlverdient nach Hause lassen. 

Dresden – nach oder vor dem Megamarsch

Falls du nach deinem Megamarsch noch den ein oder anderen Tag in Dresden verbringst und deine Füße nicht zu müde für weitere Meter sind, lohnt sich ein Ausflug in die historische Altstadt, die durch verschiedene Epochen architektonisch geprägt wurde. Besondere Touristenmagnete sind die Frauenkirche am Neumarkt, die Semperoper, die Hofkirche, das Residenzschloss und der Zwinger. Natürlich kannst du auch ein paar Tage vorher anreisen und die Stadt dann ganz bequem oder als Warm-up zu Fuß erkunden.

Du möchtest dich in dieser Zeit auch kulinarisch an die Dresdner Vorlieben anpassen? Dann probiere doch mal die Eierschecke (genannt „Eiorschäcke), einen aus Hefeteig und Sahne bestehenden Kuchen, der in Dresden fast schon als Nationalgericht gilt. Mindestens genauso beliebt ist der Dresdner Christstollen. Zu beidem passt ein heißer Filterkaffee, auf den die Dresdner ebenfalls sehr stolz sind, da die Erfinderin des Kaffeefilters, Melitta Bentz, aus Dresden stammt. Eine weitere regionale Süßspeise sind Quarkkeulchen, ein in Wasser gegarter Teig aus Mehl, Quark und gekochten Kartoffeln. Wer etwas mutiger ist, kann sich an eine Holunderbeerensuppe mit Grießklößchen trauen.

Wenn du herzhaftere Speisen bevorzugst, bist du in Dresden ebenfalls an der richtigen Adresse. Zu den bekannten Gerichten zählt zum Beispiel der typische Dresdner Sauerbraten oder eine große Anzahl an Pilzgerichten, deren Pilze aus der Dresdner Heide stammen.

  

 

Bist du zum ersten Mal in Dresden und der Sächsischen Schweiz oder warst du schon öfter in der schönen Stadt an der Elbe? Wohnst du vielleicht sogar dort und kennst dich auf den beschriebenen Wegen schon ein bisschen aus?
Lass es uns in den Kommentaren wissen!

Kommentare: 3 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    Frank (Sonntag, 11 März 2018 16:35)

    Also ich kann mich nicht beschweren . Es war ein tolles Event bei herrlichem Wetter . Strecke war absolut in Ordnung . Sehr abwechslungsreich und anspruchsvoll. Strecke und Streckenprofil war ja auch jeden vorher bekannt. Zur Verpflegung kann ich nur sagen Super. Es war für jeden was in ausreichender Menge dabei . Danke auch an das freundliche Personal an den Verpflegungspunkten. Es hat alles im allem Spaß gemacht .
    Danke Organisationteam

  • #2

    Anja (Montag, 12 März 2018 09:49)

    Strecke war top, auch die Ausschilderung. Bei den Helfern an den Verpflegungsstationen kann ich auch gar nichts negatives berichten. Ggf. könnte man noch ein Alternativgetränk anbieten, wobei Kaffee oder Tee (wurde von einer Teilnehmerin kritisiert) vermutlich die logistischen Möglichkeiten sprengen würde. Das Anstehen nach der Urkunde ist ebenfalls mein Kritikpunkt, obwohl mir die Mädels an den Tischen echt leid taten. Sonst aber eine gelungene Veranstaltung, es gibt immer Luft nach oben.

  • #3

    Anne (Montag, 12 März 2018 10:10)

    Bis auf die Warterei im Ziel war der MegaMarsch in Dresden eine tolle Veranstaltung. Man ist nicht verhungert oder verdurstet und wenn man bedenkt, dass ein Großteil der Teilnehmer sich nicht ewig an den Verpflegungsstationen aufhalten wollte, wäre ein üppigeres Angebot eh nicht nötig gewesen. Sicherlich hat der Veranstalter nicht mit so einer hohen Anzahl an Leuten gerechnet, die tatsächlich die 50 km bis ins Ziel schaffen, denn dann hätte man sich anders darauf vorbereiten können. Aber das klappt bestimmt beim nächsten Mal besser. Ich fand´s toll und bin bei einer Neuauflage wieder mit dabei!