Die 10 besten Wanderstrecken in Frankfurt und Umgebung

Wir stellen Dir 10 Wanderwege in Frankfurt und in der Umgebung um Frankfurt vor, die Du auch gerne zur Vorbereitung für den Megamarsch, oder zum fit bleiben nach dem Megamarsch wandern kannst.

→ Auf dem Geopfad: 7,9km

Der ungefähr 8 Kilometer lange Weg findet seinen Ausgangspunkt an der Hadrianstraße, an der Nidda. Der Weg ist gut ausgeschildert und entlang der fünf Wegpunkte läuft man zum Ziel dem Bonifatiuspark. Auf dem Weg läuft man einige historisch interessante Stationen ab. Die Nidda ist die erste Station der Wanderung. Der Name „Nidda“ ist einer der ältesten Gewässernamen Deutschlands und man geht davon aus, dass schon die Römer im 1. Jh. den Flussnamen vorfanden und die Römerstadt Nidda danach benannten. Eine weitere Station auf dem Geopfad ist die „Siedlung Römerstadt“. Diese Siedlung entstand am Ende der 19203er – Jahre am Rand des Niddatals und wurde auf dem Gebiet der ehemaligen römischen Stadt „Nida“ erbaut, die den Grenzwall versorgen sollte. Überreste der römischen Stadt, die man dort fand sind in diversen Museen untergebracht. Station drei ist nicht die letzte der Station, aber sehenswert. Der Martin – Luther – King Park wurde von 1969 – 1971 von in Frankfurt stationierten Soldaten angelegt.

  • Schwierigkeit: leicht
  • Aufstieg: 86 Meter
  • Abstieg: 58 Meter
  • Dauer: 2 – 3 Stunden

→ Um den Kinzigsee: 11km

Hier sind Start und Ziel ein Bahnhof, der Bahnhof Langenselbold. Die Strecke um den Kinzigsee ist ein Rundwanderweg. Ihr wandert hier um ein Naturschutzgebiet herum. Vier Wegpunkte, die man auf der Wanderung sehen kann sind der Ruhlsee, der Kinzigsee, der Wehrturm und der Aussichtsturm. Die Tour verläuft auf einem Asphaltweg und Waldwegen zurück bis zum Ausgangspunkt.

  • Schwierigkeit: mittel
  • Aufstieg: 105 Meter
  • Abstieg: 103 Meter
  • Dauer: 3 – 3 ½ Stunden

→ Zu den Kelten auf dem Glauberg: 14,4km

Starten und Enden wird dieser Weg an einem Bahnhof. Also habt Ihr garkeine Probleme von A nach B zu kommen. Der Bahnhof Altenstadt liegt am Anfang der Strecke, wovon aus man seinen Weg zum Bahnhof Glauburg – Stockheim antritt. Am Ende des Weges befindet sich wahlweise auch das Landesmuseum „Keltenwelt am Glauberg“. Auf den ca. 15 Kilometern hat man einen Aufstieg von etwa 303 Metern, weshalb die Stecke schon etwas anstregender zu wandern ist.

  • Schwierigkeit: mittel
  • Aufstieg: 303 Meter
  • Abstieg: 293 Meter
  • Dauer: 4 – 4 ½ Stunden

→ GrünGürtel - Rundwanderweg: 66,5 km

Der GrünGürtel – Rundwanderweg ist insgesamt mit allen 8 Etappen 66,5 Kilometer lang. Wer auf dem Megamarsch Niveau wandern will, der läuft natürlich alle 8 Etappen. Aber auch für einen kürzeren Marsch eignet sich der GrünGürtel – Weg sehr gut. Etappe 1 startet in Berkersheim am S – Bahnhof und ist ca. 8,9 Kilometer lang. Ein Tipp auf dem Weg ist der alte, beliebte Flugplatz. Weiter geht’s an der Hadrianstraße am Niddauferweg, auf den rund 9,4 Kilometern sollte man sich den Brentanopark nicht entgehen lassen. Etappe 3 startet an der Historischen Eisenbahnbrücke, auf den ca. 8,3 Kilometern zum Ziel (Stelle 1 an der Unterschweinstiegschneise) sind der Bolongarogarten und der Schloßplatz ein Tipp. Auf der 4. Etappe des GrünGürtel – Wegs ist das StadtWaldHaus sehenswert, hier kann man Waldtiere wie Wildschweine sehen und auch andere Infos zum Wald bekommen. Start ist Unterschweinstiegschneise und Ziel Oberschweinstiegschneise. Hier geht es auch weiter zur 5. Etappe. Der Weg ist ca. 7,8 Kilometer lang, ungefähr einen Kilometer von Stempelstele 3 entfernt, ist der Goetheturm. Von hier aus kann man die ganze Stadt und den Stadtwald überblicken. Wer sich selbst schon immer auf einem Denkmal sehen wollte, der läuft auch Etappe 6. Start ist in Oberrad und der Tipp auf dem 7 Kilometer langen Marsch ist das Ich – Denkmal am Mainufer, hier kann man direkt seine Kamera aus der Tasche kramen und ein Bild machen. Besonders schön im Frühling oder in der Zeit von Mai bis Juli ist die 8,4 Kilometer lange Etappe 7. Auf der letzten Etappe der Tour an deren Ende man wieder am Ausgangspunkt auskommt, sollte man einen Stopp beim MainÄppelHaus machen. Hier kann man verschiedene Obstsorten besichtigen und ausprobieren.

→ Bad Vilbel: Feld und Flur nach Gronau: 8,2km

Der Weg Nr. 2 der Stadt Vilbel startet und endet am Gronauer Weg in Bad Vilbel. Die Tour startet ins Feld hinaus, von wo aus man eine gute Aussicht auf den Vogelsberg und Taunus hat. Von Gronau ist über das Tal nur noch der Kirchturm zu sehen. Weiter durch ein kleines Dorf gelangt man zum Teil der Strecke der an der Nidda entlang führt. Hier kann man gut die Renaturierung beobachten. Zurück zum Gronauer Weg gibt es viele Cafés als Einkehrmöglichkeiten

  • Schwierigkeit: leicht
  • Aufstieg: 67 Meter
  • Abstieg: 75 Meter
  • Dauer: 2 – 3 Stunden

→ Rödermark Rundweg ab Bulau / Odenwaldblick: 7,9km

Der Rundwanderweg beginnt auf dem Parkplatz vom Hotel Odenwaldblick und endet auch dort. Auf dem gut 8 Kilometer langen Weg wandert Ihr über Wiesenwege, sandige Reitwege und Forstwege, festes Schuhwerk ist also ein Muss. Durch einen schönen, lichten Wald gelangt Ihr zurück zum Ausgangspunkt. Die Tour ist perfekt für eine entspannte Rundwanderung.

  • Schwierigkeit: leicht
  • Aufstieg: 57 Meter
  • Abstieg: 57 Meter
  • Dauer: 2 – 2 ½ Stunden

→ Durch den Sandkasten im Frankfurter Westen: 10,2km

Bei dieser Rundwanderung sind Start und Ziel Mainufer Höchst. Wenn Ihr diese Tour wandert, lauft ihr mehrere Stationen ab, die wirklich sehenswert sind. Anfang ist Station 1 „Walter Kolb“. Benannt nach dem ersten frei gewählten Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt, bringt die Personenfähre euch über den Main. Weiter geht’s zu den Schwanheimer Dünen. Wenn man diese erreicht hat weiß man auch, wieso der Weg „durch den Sandkasten“ heißt. Das Naturschutzgebiet ist ein sandiges Phänomen mitten in der Stadt. Entlang an den Flussschleusen vom Main und dem Mainufer geht es zum Ziel und zurück zum Ausgangspunkt Mainufer Höchst.

  • Schwierigkeit: mittel
  • Aufstieg: 50 Meter
  • Abstieg: 50 Meter
  • Dauer: 2 ½ – 3 Stunden

→ Opel – Zoo – Kronberg: 7,1km

Los geht es an dem Parkplatz des Quellenparks. Vorbei an zahlreichen Heilquellen läufst Du zum Kastanien – Erlebnispfad, an dessen Ende sich der Opel – Zoo befindet. Die Wandertour kann auch mit einem Besuch im Zoo kombiniert werde, denn du läufst über den Philosophenweg mitten durch den Zoo, vorbei an Affen und Flamingos. Nach dem Zoo führt ein asphaltierter Weg durch Gärten und Streuobstwiesen nach Kronberg. In Kronberg am Ende der Strecke gibt es die Altstadt die mit vielen urigen Kneipen und Cafés auf jeden Fall sehenswert ist. Zurück geht es zum Start zum Quellenpark.

  • Schwierigkeit: leicht
  • Aufstieg: 203 Meter
  • Abstieg: 203 Meter
  • Dauer: 3 Stunden

→ Nidda – Opelzoo: 13,5km

Auch durch den Zoo führt diese ca. 14 km lange Strecke. Du beginnst am Bahnhof Frankfurt – Nied. Nicht nur der Zoo ist hier sehenswert. Die erste Station ist das Arboretum Main – Taunus. Die 76 Hektar große Fläche war einmal Fliegerhorst der deutschen Luftwaffe, heute ist sie ein Park mit über 600 verschieden Baum- und Straucharten. Die zweite Station, die Burg Falkenstein, ist heute nur noch in Ruinen vorhanden, denn den 30 jährigen Krieg hat sie leider nicht überstanden. 

→ Steinheimer Grenzwanderweg: 13km

Der Start und gleichzeitig auch das Ziel des Steinheimer Grenzwanderwegs ist die St. Nikolaus Kirche in Steinheim. Die Strecke ist ein Rundwanderweg um die Grenze der ehemalig selbstständigen Stadt Steinheim und hat ca. fünf historisch interessante Wegpunkte. Je nachdem, ob man den Weg mit dem Uhrzeigersinn geht oder gegen, ist der erste bzw. der letzte Wegpunkt der Steinheimer Galgen. An ihm wurde im 18. Jh. die letzte Hinrichtung vollzogen. Ein weiterer Punkt ist eine ca. 200 Jahre alte Baumgruppe. Der Riesenbaum mit sieben Stämmen hat den Spitznamen „Sieben Geschwister“ nicht umsonst. Weiter geht’s zur Marienkirche die 1709 erbaut wurde und hat einen historischen Friedhof. Zum Ende bzw. Anfang kann man vom Weg aus das Steinheimer Schloss betrachten. Heute befindet sich im Innern das Museum „Schloss Steinheim“, aber der Sage nach soll schon die Schwester von Karl dem Großen in dem Schloss gewohnt haben. Start- und Zielpunkt ist die Sankt-Nikolaus Kirche. Sie ist die russisch-orthodoxe Mutterkirche der Region. Auch die Altstadt an Start/Ende des ca. 13 Kilometer langen Wanderweges ist sehenswert.

  • Schwierigkeit: leicht
  • Aufstieg: 72 Meter
  • Abstieg: 72 Meter
  • Dauer: 4 Stunden

Kennst Du noch andere Wanderwege in Frankfurt und möchtest sie mit der Community teilen? Schreib sie doch in die Kommentare damit auch andere für den Megamarsch trainieren können!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0