Erfahrungsbericht: MEGAMARSCH Köln 2016, von Marco van Wijk

Mein Name ist Marco van Wijk und ich wohne in Oud Beijerland in den Niederlanden. Im täglichen leben bin ich Dozent für das Thema Gewaltbeherrschung beim niederländischen Zoll. Außerdem versorge und begleite ich Trainings für die Menschen, die beim „Vierdaagse“ von Nijmegen starten. Dieses Jahr hatte ich mit Rico van Suchtelen van de Haare die Ehre eine Extrarunde dran zu hängen, was wir auch erfolgreich getan haben....

 

Nachdem wir unsere Wanderschuhe für dieses Jahr schon an den Nagel gehangen haben, sah ich auf Facebook eine interessante Veranstaltung, die MEGAMARSCH Köln hieß. Sofort griff ich zum Hörer und fragte meinen Wander-Kumpel Rico, ob er mich auf diesen 100 km Marsch von Brühl in die Eifel begleiten würde. Er stimmte zu, denn die Natur und Landschaft in dieser Gegend ist prächtig und abwechslungsreich. 

 

Wir waren nun offiziell angemeldet und wir bereiteten uns auch gezielt auf diesen Marsch vor. Normalerweise wander wir mit sehr wenig Gepäck ; dieses mal haben wir allerdings etwas mehr mitgenommen. Immerhin fand dieses Event das erste Mal statt und wir wussten nicht komplett was uns erwartet. 

 

Wir entschieden uns das Auto direkt am Ziel zu parken und dann mit dem Zug zum Start zu fahren. Die optimale Motivation also. Da die Verbindung nicht direkt war, mussten wir zwar umsteigen, aber es hat alles geklappt und wir kamen rechtzeitig zum Startpunkt. 

 

Anfangs war das Feld der Wanderer noch dicht zusammen. Nach ein paar Stunden zog sich dieses jedoch immer weiter auseinander. Wir genossen die Natur und den abwechslungsreichen Parcour. Wir sind ein schnelles Tempo von über 6 km/h gewohnt, deshalb waren wir etwas zu schnell für den ersten Verpflegungspunkt. Das machte uns allerdings nichts aus. Da wir genug Verpflegung dabei hatten, entschieden wir uns weiter zu gehen, um später im Wald ein kleines Päusschen einzulegen. 

 

Mittlerweile wurde es schon dunkel und die Kopflampen kamen zum Einsatz. Nach etwa 30 km waren wir in einem Dorf, wo wir uns entschieden nach etwas Trinkbarem ausschau zu halten (da wir ja VPS1 ausgelassen haben). In einer Feuerwache wurden wir mit offenen Armen empfangen. Dort war ein kleines Fest zu Gange und statt einer Tasse Kaffee, nach der wir fragten, gab es ein leckeres Bierchen. Bei Kilometer 37 waren wir dann auch schon beim zweiten offiziellen Verpflegungspunkt, der sehr gut organisiert und gemütlich war. 

 

In der Nacht fiel natürlich die Temperatur. Dennoch bewunderten wir immer wieder die Schönheit der Natur  und die idyllischen deutschen Dörfer mit ihren urigen Landhäusern und märchenhaften Schlössern. 

 

Wir haben die Nacht gut überstanden, verpflegten uns gut und am letzen VPS konnten wir dann noch einmal Kaffee und Brötchen genießen, bevor wir uns aufmachten die letzten harten Kilometer zu bezwingen. Immer wieder war es die tolle Umgebung, die uns uns trotz aller Anstrengung den Marsch genießen ließ. Die Römischen Monumente waren ein weiteres Highlight des MEGAMARSCH Köln

 

Und dann war es endlich soweit. Wir kamen ins Ziel und wurden klatschend empfangen. Dazu gab es noch eine schöne Urkunde. Das leckere Eifel-Bier rundete die ganze Sache ab. Auf Grund der dreistündigen Rückfahrt schliefen wir noch etwas neben dem Auto und aßen gemütlich in Nettersheim. 

 

Wenn ich mir die Fotos anschaue kann ich es immer noch genießen. Deshalb habe ich mich gemeinsam mit Rico auch schon wieder für das Jahr 2017 angemeldet. 

 

Vielen Dank für den tollen Marsch und bis zum nächsten Mal

 

Viele Grüße, Marco van Wijk

Schaut euch Marcos Bilder an

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Kommentare: 3
  • #1

    Rico van Suchtelen van de Haare (Mittwoch, 07 Dezember 2016 20:55)

    Es wahr wonderbar. Marco vielen dank!! Dus bist gross!!!

  • #2

    Marinus Bakker (Freitag, 09 Dezember 2016 18:12)

    Gut Gemacht Marco

  • #3

    Frank (Donnerstag, 20 April 2017 11:49)

    Hey Marco, danke für diesen Beitrag der sehr Motivierend zu lesen ist, ich freue mich auf den MeagMarsch im September 2017, Ich möchte dabei auch meine Grenzen kennen lernen.